Wirtschaft
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Die Troika ist nicht überzeugt: Eurogruppe will Frist für Athen verlängern

Die Finanzminister der Eurozone wollen das Hilfsprogramm für Griechenland um zwei Monate verlängern. Die bisherigen Anstrengungen Athens überzeugen die Troika nicht, hieß es. Das Land muss damit auf die Zahlung der letzten Kredit-Tranche weiter warten

Griechenland bekommt mehr Zeit. Die Finanzminister der Eurozone einigten sich in Brüssel darauf, das laufende Rettungsprogramm um weitere zwei Monate zu verlängern, wie EU-Vertreter berichteten. Damit haben Athen und die internationalen Geldgeber mehr Zeit, um über neue Reformen, Einsparungen und eine vorsorgliche Kreditlinie für das Nachfolgepaket zu entscheiden.

Das laufende Rettungsprogramm sollte eigentlich Ende des Jahres auslaufen, aber die sogenannte Troika aus EU-Kommission, EZB und Internationalem Währungsfonds sind von den bisherigen Anstrengungen der Athener Regierung nicht überzeugt. Bei den Verhandlungen geht es darum, wie viel Griechenland im kommenden Jahr einsparen und welche Reformen es anschieben muss.

Athen wartet auf die Auszahlung einer abschließenden Tranche von 1,8 Milliarden Euro. Seit 2010 hat das Land damit 240 Milliarden Euro an Hilfskrediten erhalten. Damit der Staat an den Finanzmärkten nicht in neuerliche Turbulenzen gerät, sollen die Griechen mit einer vorsorglichen Kreditlinie ausgestattet werden.

Quelle: n-tv.de

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