Wirtschaft
Nach Rot kommt Gelb: Den zweiten Monat in Folge steigen die Neuwagenverkäufe in der EU. Renault profitiert besonders.
Nach Rot kommt Gelb: Den zweiten Monat in Folge steigen die Neuwagenverkäufe in der EU. Renault profitiert besonders.(Foto: picture alliance / dpa)

Lichtblick oder Trendwende?: Europas Automarkt zieht mehr Käufer

Das schwächelnde Europageschäft bremst so manchen Autokonzern auf seiner Rekordfahrt aus. Im September steigen die Verkaufszahlen erstmals wieder. Der Oktober zeigt, dass das es zumindest keine Eintagsfliege gewesen ist.

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Ein Hoffnungsschimmer für den europäischen Automarkt: Erstmals seit zwei Jahren haben die Autoverkäufe in Europa zwei Monate in Folge zugelegt. Nach dem Plus im September stiegen die Neuzulassungen auch im Oktober - und zwar um 4,7 Prozent, wie der Branchenverband Acea mitteilte. Insgesamt verkauften die Hersteller im vergangenen Monat etwas mehr als eine Million Autos in der Europäischen Union.

Profitieren konnten vor allem die großen Hersteller: Europas Branchenprimus Volkswagen verzeichnete ein Plus von 5,8 Prozent, der französische Hersteller Renault ein Plus von 14,8 Prozent. Der Opel-Mutterkonzern General Motors verkaufte den Angaben zufolge 6,5 Prozent mehr Autos, Ford 0,8 Prozent mehr. PSA Peugeot Citroën aus Frankreich und Fiat aus Italien dagegen setzten im Oktober weniger Autos ab als im Vorjahresmonat.

Verkäufe noch unter Vorjahresniveau

Italien war vergangenen Monat auch das einzige Land, in dem die Neuzulassungen zurückgingen, und zwar um 5,6 Prozent im Vergleich zum Oktober 2012. In allen anderen Ländern der EU stiegen die Verkäufe laut Acea. 

Die Verkäufe in den ersten zehn Monaten des Jahres liegen aber weiterhin unter denen des Vorjahreszeitraums, wie der Herstellerverband betonte. Neu zugelassen wurden demnach etwas mehr als zehn Millionen Autos und damit 3,1 Prozent weniger als in den ersten zehn Monaten 2012.

Quelle: n-tv.de

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