Wirtschaft
Windschutzscheibe eines Autofahrers, der sowohl für Uber als auch Lyft arbeitet.
Windschutzscheibe eines Autofahrers, der sowohl für Uber als auch Lyft arbeitet.(Foto: AP)
Freitag, 08. September 2017

Spionagevorwurf der Konkurrenz: FBI ermittelt gegen Uber

Uber bleibt seinem ramponierten Image treu. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigt, dass das FBI den Fahrdienstanbieter überprüft. Er soll mit einer Software seinen Konkurrenten Lyft ausspioniert haben.

Der Fahrtenanbieter Uber hat möglicherweise seinen Konkurrenten Lyft mittels einer Software ausspioniert. Ein Uber-Sprecher bestätigte, dass die US-Bundespolizei FBI diesem Verdacht nachgeht. "Wir kooperieren mit der Untersuchung", teilte er mit.

Die Zeitung "Wall Street Journal" hatte zuvor berichtet, dass der Fahrdienst eine Software mit dem Namen "Hell" (Hölle) eingesetzt habe, um heimlich Informationen über Fahrer einzuholen, die für beide Unternehmen arbeiten. Außerdem habe Uber die Routen von Lyft-Fahrern verfolgt sowie die dort verlangten Transporttarife ausgespäht. Die Software wird nach Angaben des Sprechers aber nicht mehr eingesetzt.

Das Image von Uber ist bereits stark ramponiert. Unternehmenschef Travis Kalanick war im Juni nach Berichten über Sexismus und unfaire Arbeitsbedingungen sowie unter dem Druck einflussreicher Investoren zurückgetreten. Zum Nachfolger ernannte der Verwaltungsrat Ende August den bisherigen Leiter des Online-Reisebüros Expedia, Dara Khosrowshahi.

Quelle: n-tv.de

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