Wirtschaft
Taxifahrer, wie hier in New York, protestieren regelmäßig gegen die als unfair wahrgenommene Konkurrenz durch Uber & Co.
Taxifahrer, wie hier in New York, protestieren regelmäßig gegen die als unfair wahrgenommene Konkurrenz durch Uber & Co.(Foto: AP)

Wagen über Messenger bestellen: Facebook und Uber kooperieren

Durch eine Kooperation mit Facebook bekommt der Fahrdienstvermittler Uber auf einen Schlag Zugang zu Millionen potenziellen Kunden. Facebooks Messenger könnte Ubers eigene App überflüssig machen. Die Idee ist bei einem Konkurrenten abgekupfert.

Das soziale Netzwerk Facebook und der umstrittene US-Fahrdienstanbieter Uber wollen kooperieren. Künftig können Nutzer des Netzwerks über den Facebook-Messenger auf Uber zugreifen, teilte der Internetgigant in San Francisco mit. Zunächst starte die neue Kombination in einigen Städten der USA. Künftig soll das Angebot aber auch in anderen Ländern und mit anderen Fahrdienstanbietern verfügbar sein.

Konkret funktionieren soll der neue Service laut Facebook wie folgt: Während Nutzer über den Messenger mit anderen Nutzern kommunizieren, können sie parallel einen Uber-Fahrer durch Klicken oder Tippen auf ein Transport-Symbol im Messenger anfordern.

Uber ist eines der erfolgreichsten Start-up-Unternehmen der Welt; sein Unternehmenswert wird auf rund 50 Milliarden Dollar geschätzt. Uber vermittelt über Smartphone-Apps und das Internet-Browser Fahrten in verschiedenen Angebots- und Preisklassen. Das Unternehmen ist vor allem etablierten Taxiunternehmen in vielen Ländern ein Dorn im Auge. Medienberichten zufolge verhandelt Facebook auch mit Ubers Rivalen Lyft über eine Kooperation.

Vorbild für die Zusammenarbeit soll ein Geschäftsmodell aus China sein. Dort haben die beliebte App WeChat mit einem Uber-Konkurrenten zusammen. Facebook ist für chinesische Nutzer nicht zugänglich.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen