Wirtschaft
Ein rauer Wind herrscht derzeit am deutschen Aktienmarkt.
Ein rauer Wind herrscht derzeit am deutschen Aktienmarkt.(Foto: imago/Bluegreen Pictures)

Nach Rekordgewinn 2015: Fresenius-Aktie trotzt Abwärtsstrudel im Dax

Miese Stimmung herrscht derzeit am deutschen Aktienmarkt: Im Dax kann sich einzig die Aktie des Medizinkonzerns Fresenius in der Gewinnzone halten - und sogar ordentlich zulegen. Die Papiere der Tochter FMC hingegen schwimmen mit dem Strom - bergab.

Die Aktien des Mutterkonzerns Fresenius legten dagegen nach einem Rekordgewinn im vergangenen Jahr um fast fünf Prozent zu und standen damit an der Spitze des deutschen Leitindex. Im Laufe des Handelstages kamen die Aktien mit der allgemeinen Abwärtsbewegung aber ebenfalls zurück, hielten sich aber als einziger Gewinner an der Dax-Spitze.

Im laufenden Jahr hatten Fresenius bereits mehr als zehn Prozent eingebüßt. Auf Jahressicht hingegen beträgt das Plus jedoch rund 20 Prozent - wer vor drei Jahren Aktien des Medizinkonzerns gekauft hat, darf sich mittlerweile über eine annähernde Verdopplung ihres Wertes freuen. Apropos: Die Aktionäre dürfen sich zudem auf die 23. Dividendenerhöhung in Folge freuen: Sie sollen 0,55 Euro je Aktie erhalten nach 0,44 Euro vor Jahresfrist.

Bei der Fresenius-Tochter Fresenius Medical Care (FMC) - ebenfalls im Dax gelistet - hat der Gewinnrückgang zahlreiche Aktienanleger verprellt. Die Titel des Dialysekonzerns rutschten mit einem Abschlag von zeitweise rund vier Prozent ans Dax-Ende. Danach schwächten sich die Verluste wieder etwas ab.

Bei FMC ging der Überschuss 2015 um zwei Prozent auf 1,03 Milliarden Dollar zurück. Der Baader Bank zufolge enttäuschte aber auch die Dividende, die um drei Prozent auf 0,80 Euro je Aktie steigen soll. Die Analysten hatten mit 0,87 Euro gerechnet. Als positiv werteten die Experten dagegen den Ausblick für das laufende Jahr, wonach der Umsatz währungsbereinigt um sieben bis zehn Prozent und der Gewinn um 15 bis 20 Prozent steigen soll.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen