Wirtschaft
Auf dem GM-Testgelände in Milford, Michigan: Ein Chevrolet "Suburban" muss zeigen, was er aushält.
Auf dem GM-Testgelände in Milford, Michigan: Ein Chevrolet "Suburban" muss zeigen, was er aushält.(Foto: AP)

Aufschwung im US-Automarkt: GM rollt Toyota hinterher

Der Januar versetzt US-Autofahrer in Kauflaune: Die großen US-Hersteller vermelden durch die Bank höhere Verkäufe. Doch die mit Abstand steilsten Zuwachsraten erzielt die Konkurrenz aus Japan. Für Volkswagen beginnt das neue US-Jahr mit deutlich weniger Schwung.

Chef des größten Automobilkonzerns der Vereinigten Staaten: Dan Akerson bekommt im Januar starke Zahlen.
Chef des größten Automobilkonzerns der Vereinigten Staaten: Dan Akerson bekommt im Januar starke Zahlen.(Foto: dpa)

Guter Jahresstart für die Autobauer in den USA: Im Vergleich zum Vorjahresmonat legt die Zahl der verkauften Wagen im Januar deutlich zu. Die Hersteller rechnen nun auch für das Gesamtjahr mit Zuwächsen. 2013 dürften demnach gut 15 Mio. Fahrzeuge an die Kunden übergeben werden. Das wären bis zu 15 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Gestützt wird der Markt nach Ansicht von Branchenexperten durch die Erholung im US-Immobiliensektor und die Tatsache, dass viele US-Verbraucher ihren Neuwagenkauf nicht mehr länger aufschieben können.

General Motors (GM) - Konzernmutter des deutschen Autobauers Opel - verkaufte im Januar 16 Prozent mehr, auch dank der starken Nachfrage nach dem Silverado Pick-up Truck. Noch stärker als GM konnte Ford zulegen: Angetrieben von dem im vergangenen Jahr neu aufgelegten Mittelklassewagen "Fusion" steigerte der zweitgrößte US-Autobauer den Absatz um 22 Prozent.

Scharfe Konkurrenz aus Japan

Doch noch viel besser als GM, Ford oder Chrysler schlug sich der weltgrößte Autobauer Toyota: Er steigerte den US-Absatz um 26,6 Prozent auf knapp 158.000 Fahrzeuge. Die Verkäufe hätten die eigenen Erwartungen übertroffen, erklärte Toyota-Manager Bill Fay am Freitag. Sein GM-Kollegen Kurt McNeil sprach von einem guten Start ins Jahr.

Auch Volkswagen und Audi konnten im Januar zulegen, hinkten allerdings den Wettbewerbern hinterher. Volkswagen steigerte den Verkauf um 6,7 Prozent auf gut 29.000 Wagen. Bei seinem Verkaufsschlager Jetta mussten die Wolfsburger sogar einen leichten Rückgang hinnehmen, während sich der größere Passat weiterhin bestens verkauft.

VW-Landeschef Jonathan Browning geht insgesamt davon, dass die Marke im Gesamtjahr abermals über dem Branchenschnitt zulegen kann. Im vergangenen Jahr hatte VW ein sattes Plus von 35 Prozent eingefahren. Die Tochter Audi hielt sich etwas besser. Sie konnte mit 10.000 Wagen gut 7,5 Prozent mehr Autos an die Kunden übergeben.

Quelle: n-tv.de

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