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Verlängerter Kündigungsschutz: GM verspricht Opelanern sichere Jobs

GM-Chefin Barra würdigt die deutsche Tochter Opel als "lebenswichtigen Teil" des US-Autokonzerns. Den klingenden Worten folgen nun Taten. Einem Zeitungsbericht zufolge sind die Jobs in den verbleibenden deutschen Werken gesichert - vorerst.

Bei der verlustreichen GM-Tochter Opel haben einem Pressebericht zufolge Management und Arbeitnehmervertreter wichtige Weichenstellungen vereinbart. Der US-Mutterkonzern General Motors und Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hätten sich mit der IG Metall auf präzise Investitionszusagen für die Standorte in Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern geeinigt, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf ein Papier der Gewerkschaft.

Vereinbart wurde demnach der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für alle Beschäftigten für weitere zwei Jahre bis Ende 2018. Außerdem solle eine weitere GM-Marke auf der Basis der Limousine Insignia in Rüsselsheim produziert werden. Die Abmachungen seien auf einer Opel-Betriebsversammlung bekanntgegeben worden.

2016 wieder Gewinne

Das Opel-Werk in Bochum soll Ende des Jahres geschlossen werden. Dem Bericht zufolge wurden für die drei verbleibenden deutschen Standorte nun Mindestbeschäftigungszahlen für die Jahre bis 2020 vereinbart.

Zuletzt hatte die neue GM-Chefin Mary Barra bei ihrem Antrittsbesuch in Deutschland Opel als "lebenswichtigen Teil" des Autokonzerns gewürdigt. Die Tochter soll nach jahrelanger Krise 2016 wieder Gewinne schreiben.

Quelle: n-tv.de

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