Samstag, 08. August 2009
Grenze soll angehoben werden: Geithner will mehr Schulden
Die staatliche Schuldengrenze in den USA sorgt für Streit zwischen den Parteien. US-Finanzminister Geithner will das Limit von 12,1 Billionen Dollar anheben. Die Möglichkeiten neues Geld zu akquirieren könnten bis Oktober erschöpft sein.Im Kampf gegen die Rezession hat US-Finanzminister Timothy Geithner den Kongress zu einer erneuten Anhebung der staatlichen Schuldengrenze aufgefordert. Das derzeitige Limit von 12,1 Billionen Dollar könne schon Anfang bis Mitte Oktober überschritten werden, erklärte Geithner in einem Brief an den demokratischen Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, am Freitag. "Es ist von entscheidender Bedeutung, dass der Kongress handelt, bevor die Grenze erreicht ist, damit die Bürger und die Anleger hier und auf der ganzen Welt weiter darauf vertrauen können, dass die USA immer ihre Verpflichtungen erfüllen werden", schrieb Geithner. Das Finanzministerium wollte sich nicht zu dem Brief äußern.
Zuletzt hatten Regierungsvertreter erklärt, die Staatsschulden könnten die gesetzliche Grenze zwischen Oktober und Dezember erreichen. Die USA hatten die Schuldengrenze erst im Februar angehoben, als der Kongress das Konjunkturprogramm von Präsident Barack Obama über knapp 800 Milliarden Dollar gebilligt hatte.
mme/rts
Wirtschaft
-
Im Sog des schwachen Euro
Rohstoffpreise fallen
-
Hype, Optionen, Börsenpsychologie
Wie tief fällt Facebook?
-
Banken kehren Europa den Rücken
China scheut das Risiko
-
(Turbo)-Calls auf Silber
143% Gewinn bei 32 $ möglich
-
Wirtschaft übt sich in Optimismus
DIHK hängt Wachstumslatte höher
-
Deal mit Booker
Metro schlägt britische Märkte los
-
Wie gewonnen, so zerronnen
Dax rutscht runter
-
Madrid wagt sich zu weit vor
EZB will Bankia nicht helfen
-
Schuldenkrise belastet
Asien-Börsen kommen zurück
-
Kurse fallen
Euro-Krise schnappt nach Dax
-
Größte Griechen-Bank schlägt Alarm
Euro-Austritt wäre fatal
-
Anleger spekulieren bereits
Facebook auf Kurs 25 Dollar
