Wirtschaft
David Beckham verkauft seine Unterwäsche-Kollektion bei H&M.
David Beckham verkauft seine Unterwäsche-Kollektion bei H&M.(Foto: picture alliance / dpa)

Sommer, Sonne, Underwear: H&M punktet heiß

Im April verzeichnet H&M den ersten Umsatzrückgang seit August 2009. Im Mai klettern die Verkäufe des weltweit zweitgrößten Modekonzerns wieder deutlich. Das Wetter ist daran nicht ganz unschuldig.

Video

Der Mai entpuppt sich für die schwedische Modehauskette Hennes & Mauritz (H&M) als wahrer Wonnemonat. Wie der Konzern mitteilte, stiegen die Umsätze vor allem wegen der guten Wetters und der daraus resultierenden Kauflaune um drei Prozent. Analysten hatten mit einem Rückgang um ein Prozent gerechnet.

Unter Berücksichtigung aller Filialen - auch jener, die erst weniger als ein Jahr geöffnet sind - und des Internet-Absatzes legten die Erlöse sogar um zwölf Prozent zu. Im Quartal erhöhte sich der Umsatz um 15 Prozent auf 31,7 Mrd. Schwedische Kronen (knapp 3,6 Mrd. Euro). Am 20. Juni veröffentlicht H&M seinen vollständigen Geschäftsbericht.

Im April hatte der weltweit zweitgrößte Bekleidungskonzern wegen der kalten Temperaturen noch mit dem ersten Umsatzrückgang seit August 2009 enttäuscht.

H&M lagen beim Umsatzwachstum mit dem Marktführer Inditex ungefähr gleichauf. Dabei gelang das Umsatzplus den Schweden, obwohl sie deutlich weniger Filialen als der Mutterkonzern der Modekette Zara besitzen.

H&M betreibt rund 2500 Filialen in 44 Ländern in Europa, Asien und Nordamerika. Wichtigster Markt ist Deutschland. Die Schweden wollen aber ihre Präsenz vor allem in China ausbauen. Inditex eröffneten im ersten Quartal 464 neue Läden und bauten ihr Filialnetz damit um knapp ein Zehntel auf über 5600 Läden aus.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen