Wirtschaft
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US-Bilanzen im Überblick: +++ HP spart sich zu mehr Gewinn +++

Die Bilanzsaison in den USA neigt sich langsam dem Ende zu. Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer?

+++ (20. Februar) HP spart sich zu mehr Gewinn +++

Die von HP-Chefin Meg Whitman angestoßenen Sparmaßnahmen greifen. Trotz eines weiterhin leicht rückläufigen Geschäfts von Oktober bis Januar kann der US-Computerhersteller mehr verdienen als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn im ersten Geschäftsquartal steigt um 16 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar (1,0 Milliarden Euro). Dabei ist der Umsatz um 1 Prozent auf 28,2 Milliarden Dollar geschrumpft. Die PC- und Server-Verkäufe an Firmen erwiesen sich als Stütze, während sich Software und Services schlechter losschlagen ließen.

+++ (20. Februar) Groupon bleibt im roten Bereich +++

Das Schnäppchen-Portal Groupon verdient kein Geld: Im Schlussquartal läuft ein Verlust von unterm Strich 81 Millionen Dollar (59 Millionen Euro) auf - genauso viel wie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz klettert dagegen um 20 Prozent auf 768 Millionen Dollar. Groupon rechnet für das laufende Quartal abermals mit einem Verlust.

+++ (20. Februar) Wal-Mart spürt scharfen Wind +++
Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart stellt sich wegen des Sparkurses der US-Regierung auf Gegenwind ein. Auch höhere Steuern dürften den Konsum in den USA dämpfen, teilte das Unternehmen mit. Im Ende Januar ausgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 fiel der Gewinn um knapp sechs Prozent auf 16 Milliarden Dollar. Vor allem in den USA läuft es nicht rund. Dafür macht das Management den harten Wettbewerb verantwortlich. Wal-Mart rechnet im neuen Geschäftsjahr nur noch mit einem Umsatzwachstum am unteren Ende der bisherigen Spanne von drei bis fünf Prozent, wie Finanzchef Charles Holley sagte. Im vergangenen Jahr konnte Wal-Mart den Umsatz um 1,6 Prozent auf gut 473 Milliarden Dollar ausweiten.

+++ (19. Februar) Tesla überzeugt +++
Der Elektroauto-Pionier Tesla profitiert vom boomenden chinesischen Automarkt und seinem Start in Europa. Die Zahl der verkauften Model-S-Fahrzeuge klettert deutlich, durch den Verkaufserfolg verfünffacht sich der Umsatz auf 2,0 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro). Der Verlust schrumpft auf unterm Strich 74 Millionen Dollar.

+++ (18. Februar) Coco-Cola bleibt eher mal im Regal +++
Der US-Getränkekonzern Coca-Cola hat die Unsicherheit vieler Verbraucher zu spüren bekommen. So hielten sich etwa die Menschen in den von der Schuldenkrise geplagten südeuropäischen Ländern mit dem Kauf der koffeinhaltigen Brause und anderer Softdrinks zurück. Auch der wichtige Heimatmarkt machte Coca-Cola Probleme. Im Gegensatz dazu stieg der Absatz in Deutschland um 2 Prozent und damit stärker als 2012. Auch weltweit stieg der Getränkeabsatz noch leicht - angetrieben durch die Schwellenländer. Der Umsatz hingegen schrumpfte um zwei Prozent auf 46,9 Milliarden Dollar. Der Gewinn verringerte sich um fünf Prozent auf unterm Strich 8,6 Milliarden Dollar. "Wir arbeiten daran, 2014 wieder an Fahrt zu gewinnen", sagte Konzernchef Muhtar Kent.

+++ (14. Februar) AIG macht Milliardengewinn +++
Der US-Versicherungskonzern American International Group (AIG) ist im vierten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Überschuss von 1,98 Milliarden Dollar nach einem dicken Minus von 3,96 Milliarden Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum. Damals hatten den einst weltgrößten Versicherer unter anderem milliardenschwere Verluste im Zusammenhang mit dem Supersturm "Sandy" belastet. AIG erhöht seine Quartalsdividende um 25 Prozent auf 12,5 Cent je Aktie. Zusätzlich will der Konzern Aktien im Wert von einer Milliarde Dollar zurückkaufen.

+++ (14. Februar) Kostensenkungen helfen Kraft +++
Der US-Lebensmittelkonzern Kraft Foods hat im vierten Quartal dank Kostensenkungen deutlich mehr verdient als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn kletterte auf 931 Millionen Dollar von 90 Millionen Dollar, wie das Unternehmen mit Marken wie Miracel Whip, Capri Sonne und Philadelphia-Frischkäse mitteilte. Der Netto-Umsatz erhöhte sich um 2,3 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar. Zudem profitierte der Konzern von einem dicken Buchgewinn im Zusammenhang mit einem Pensionsprogramm. Im nachbörslichen Handel bewegte sich die Kraft-Foods-Aktie kaum. Kraft hatte sich 2012 in zwei Teile aufgespalten und die Snacksparte unter dem Namen Mondelez ausgegliedert.

+++ (13. Februar) Gewinn satt bei Burger King +++

Burger King ist auf der Erfolgsspur. Dank zahlreicher neuer Restaurants und der Abgabe eigener Filialen an Franchise-Nehmer kann die Fast-Food-Kette ihren Gewinn im vergangenen Jahr auf unterm Strich 234 Millionen Dollar (171 Millionen Euro) verdoppeln. Zu den Ländern, in denen es ausgesprochen gut läuft, gehört Deutschland. Der Umsatz schrumpft um 42 Prozent auf gut 1,1 Milliarden Dollar. Statt der gesamten Einnahmen für einen Standort verbucht Burger King jetzt im Wesentlichen noch die Lizenzgebühren. Umgekehrt fallen für den Whopper-Bräter die Betriebskosten weg.

+++ (12. Februar) Cisco im Rahmen der Erwartungen +++
Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco hat im zweiten Quartal trotz sinkender Erlöse und Gewinne die Markterwartungen leicht geschlagen. Der Umsatz fiel um 7,8 Prozent auf 11,2 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie sank ebenfalls um 7,8 Prozent auf 47 Cent. Analysten hatten im Vorfeld aber nur mit 11,03 Milliarden Dollar beziehungsweise 46 Cent gerechnet. Zwar will der Konzern die Quartalsdividende von 17 auf 19 Cent erhöhen. Experten hatten allerdings einen Cent mehr erwartet.

+++ (12. Februar) John Deere überraschend gut +++

Die sinkende Nachfrage nach Traktoren, Mähdreschern und anderen landwirtschaftlichen Maschinen bringt Weltmarktführer Deere nicht vom Weg ab. Der US-Konzern vermeldet dank Einsparungen für das abgelaufene erste Geschäftsquartal einen unerwartet hohen Gewinn von 681 Millionen Dollar, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von rund fünf Prozent. Die Umsätze klettern um drei Prozent auf 7,65 Milliarden Dollar. Trotz des Gewinnanstiegs wagt Deere keine Erhöhung der Geschäftsprognosen für das Gesamtjahr - ein Anzeichen dafür, dass sich der Konzern auf schwierigere Zeiten einstellt.

+++ (11. Februar) Procter & Gamble geht mit Prognosen runter +++
Der weltgrößte Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) schraubt seine Gewinn- und Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr herunter. Hintergrund seien ungünstige Wechselkurseffekte, teilte der Hersteller von Pampers-Windeln, Meister-Proper-Putzmitteln und Wella-Haarpflege mit. P&G hatte zum Jahresende trotz seines Sparkurses einen Gewinnrückgang erlitten. Der Überschuss fiel im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2013/14 um rund 16 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Der Umsatz legte nur marginal um 0,5 Prozent auf 22,3 Milliarden Dollar zu.

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+++ (10. Februar) Hasbro spielt zu Hause schwach +++
Der US-Spielekonzern Hasbro kann nur auf ein durchwachsenes Jahresabschluss-Quartal schauen. Trotz deutlich besserer Geschäfte außerhalb des US-Heimatmarktes stagniert der Gewinn von Oktober bis Dezember bei rund 130 Millionen Dollar. Auch beim Umsatz verharrt der zweitgrößte US-Spielekonzern nach Mattel, der vor allem für seine "Monopoly"-Spiele und die "Transformers". Spielefiguren bekannt ist, auf dem Vorjahresniveau bei 1,28 Milliarden Dollar. Vor allem der Heimatmarkt schwächelt: Das Weihnachtsgeschäft fiel in der weltgrößten Volkswirtschaft so schwach aus wie zuletzt 2008.

+++ (7. Februar) Umsatzrückgang bei Activision Blizzard trotz "Call of Duty" +++
Activision Blizzard  muss einen Umsatzeinbruch verkraften. Das Unternehmen hinter den Videospiele-Reihen "Call of Duty" und "World of Warcraft" verzeichnet im vergangenen Jahr einen Erlösrückgang um 6 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar (3,4 Milliarden Euro). Der Gewinn bröckelt um 12 Prozent auf unterm Strich 1,0 Milliarde Dollar.

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+++ (7. Februar) Gewinneinbruch bei Linkedin +++
Das Karriere-Netzwerk Linkedin setzt sein rasantes Wachstum auch zum Jahresende fort. Der Umsatz steigt überraschend kräftig um 47 Prozent auf 447,2 Millionen Dollar. Allerdings hat der auf berufliche Kontakte spezialisierte Konkurrent des weltgrößten Online-Netzwerks Facebook Schwierigkeiten, das hohe Tempo zu halten. Die Zahl der Nutzer klettert mit einem Plus von sieben Prozent auf 277 Millionen etwas langsamer als in den beiden Quartalen zuvor, als der Zuwachs noch bei neun Prozent lag. Der Nettogewinn bricht um 67 Prozent auf 3,8 Millionen Dollar ein. Zudem blieb die Umsatzprognose für das erste Quartal und das Gesamtjahr 2014 hinter den Expertenerwartungen zurück.

+++ (6. Februar) Mehr Umsatz, weniger Gewinn für Murdoch +++
Der teure Start neuer Fernsehsender nagt am Gewinn von Rupert Murdochs Medienimperium. 21st Century Fox verdient im zweiten Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember unterm Strich 1,2 Milliarden Dollar (887 Millionen Euro) und damit nur noch halb so viel wie im Vorjahreszeitraum. Murdoch hatte in den USA unter anderem den Sportsender Fox Sports 1 sowie den Unterhaltungskanal FXX aus der Taufe gehoben. Zudem fehlten frühere Verkaufserlöse. Der Quartalsumsatz steigt um 15 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar. Auch das Filmstudio 20th Century Fox gehört zum Konzern. Dagegen hatte Murdoch die Zeitungen und Bücher in die News Corp. abgespalten - vor dem Hintergrund einer Abwanderung von Anzeigenkunden und Lesern ins Internet.

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+++ (6. Februar) AOL zieht Werbegelder an +++
Beim Internet-Urgestein AOL zahlt sich die Neuaufstellung aus. Anders als der Rivale Yahoo konnte AOL im Schlussquartal seine Werbeeinnahmen steigern. Der gesamte Umsatz stieg in der Folge um 13 Prozent auf 679 Millionen Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. AOL setzt stark auf Medieninhalte, um Nutzer und damit Werbekunden anzuziehen. Zum Unternehmen gehören unter anderem die Onlinezeitung "Huffington Post" sowie die großen Technologieblogs "Engadget" und "TechCrunch". Der Quartalsgewinn stagnierte allerdings im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 36 Millionen Dollar. Grund war unter anderem ein Personalabbau.

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+++ (6. Februar) In Europa läuft es für GM besser +++
Der US-Autohersteller General Motors bekommt sein Europageschäft zunehmend in den Griff. Binnen Jahresfrist reduzierte sich das Minus von 1,9 Milliarden auf 844 Millionen Dollar. Insgesamt konnte der US-Konzern seinen Umsatz im vergangenen Jahr dank eines starken Nordamerika-Geschäfts um zwei Prozent auf 155,4 Milliarden Dollar steigern. Der Konzerngewinn ging aber um ein Fünftel auf 3,8 Milliarden Dollar zurück. Verantwortlich waren schwächere Zahlen aus dem Südamerika-Geschäft und von GM International, das unter anderem  China, Indien und den Nahen Osten abdeckt.

+++ (6. Februar) Philip Morris verdient weniger +++ Angesichts von Rauchverboten und Warnhinweisen verkauft Marlboro-Hersteller Philip Morris International weniger Glimmstengel. Im vergangenen Jahr wurde das US-Unternehmen zwar immer noch 880 Milliarden Stück los, das war jedoch ein Rückgang von fünf Prozent. Durch Preiserhöhungen konnte das Unternehmen den Umsatz ohne Tabaksteuern jedoch annähernd stabil halten bei 31,2 Milliarden Dollar (23,1 Milliarden Euro). Der Gewinn schmolz um drei Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar.

+++ (6. Februar) Frühstück immer öfter ohne Kellogg +++
Der weltgrößte Cornflakes-Hersteller Kellogg ist in Nordamerika auf dem absteigenden Ast und kann deswegen seinen Umsatz nicht mehr halten. Die Erlöse fielen im vierten Quartal um knapp zwei Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Die Nordamerikaner bevorzugen zum Frühstück immer öfter Joghurt oder Sandwiches, so dass die dortigen Umsätze in dieser Kategorie sogar um vier Prozent zurückgingen. Kellogg sprach von einem scharfen Wettbewerb. Das Unternehmen, das zuletzt schon 2900 seiner 31.000 Stellen gestrichen hatte, ist auch für seine Pringles-Chips bekannt.

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+++ (6. Februar) Twitter enttäuscht +++
Der Online-Kurzmitteilungsdienst Twitter enttäuscht die Anleger mit den ersten Geschäftszahlen nach seinem gefeierten Börsengang im November. Das US-Unternehmen meldet Verluste sowie ein schwaches Wachstum bei den Nutzern. Im vierten Quartal 2013 fährt das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Verlust von 511 Millionen Dollar (380 Millionen Euro) ein, hier spielen vor allem die einmaligen Kosten des Börsengangs eine Rolle. Der gesamte Fehlbetrag lag im vergangenen Jahr bei 645 Millionen Dollar. Den Umsatz im Schlussquartal 2013 kann das Unternehmen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf 242,6 Millionen Dollar verdoppeln. Im Gesamtjahr setzt Twitter 665 Millionen Dollar um.

+++ (6. Februar) "Thor" aufs Disneys Seite +++
Der Unterhaltungskonzern Walt Disney verdient dank des Trickfilms "Frozen" und des Sportkanals ESPN unerwartet gut. Im vergangenen Quartal per Ende Dezember stieg der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ein Drittel auf 1,8 Milliarden Dollar. Mit seiner Fernsehtochter, zu der der Sportkanal ESPN gehört, erzielt Walt Disney einen operativen Gewinn von 1,5 Milliarden Dollar, ein Plus von 20 Prozent. Die Studio-Sparte liefert einen Betriebsgewinn von 409 Millionen Dollar, das sind 75 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein mit Eintrittskarten für die Filme "Frozen" und "Thor: The Dark World" hat der Konzern 1,5 Milliarden Dollar eingenommen.

+++ (5. Februar) Zukäufe treiben Nasdaq-Gewinn +++
Der transatlantische Börsen-Betreiber Nasdaq OMX profitiert von seinen zahlreichen Zukäufen. Der Nettogewinn sei im vierten Quartal um 65 Prozent auf 141 Millionen Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Damit wurden die Erwartungen des Marktes übertroffen. Der Umsatz kletterte binnen Jahresfrist um 23 Prozent auf 520 Millionen Dollar. Der Betreiber der gleichnamigen Technologiebörse hatte zuletzt unter anderem vom Informations-Anbieter Thomson Reuters Produktdienstleistungen für Pressestellen und Investor-Relations-Abteilungen in Unternehmen gekauft. Zudem übernahm die Firma die auf US-Staatsanleihen spezialisierte Handelsplattform eSpeed. Firmenchef Bob Greifeld sieht sein Unternehmen dadurch auch für dieses Jahr gut gerüstet. 

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+++ (5. Februar) Merck sucht Geldbringer +++
Dem US-Pharmakonzern Merck setzt der scharfe Wettbewerb durch günstigere Nachahmer-Medikamente zu. Im vierten Quartal 2013 fiel der Umsatz um vier Prozent auf rund 11,3 Milliarden Dollar, wie der zweitgrößte Anbieter der USA mitteilte. Der Konzerngewinn gab von Oktober bis Dezember um 14 Prozent auf 781 Millionen Dollar nach. Merck sucht nun nach Wegen, um diesen Trend umzukehren. Dafür tun sich die Amerikaner mit Konkurrenten wie Branchenprimus Pfizer, Amgen und Incyte zusammen. Gemeinsam wollen sie die Wirkung eines aussichtsreichen neuen Krebs-Mittels von Merck in Kombination mit anderen Produkten testen.

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+++ (5. Februar) Kino-Hits lassen Warner jubeln +++
Kinohits wie der jüngste "Hobbit"-Film sowie sprudelnde Einnahmen aus Fernsehwerbung und TV-Abos füllen Time Warner die Kasse. Im vierte Quartal kletterte der Umsatz auf Jahressicht um vier Prozent auf 29,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn erhöhte sich um mehr als ein Viertel auf 3,7 Milliarden Dollar. Die einzige Sparte, die weniger abwarf, waren die Zeitschriften. Firmenchef Jeff Bewkes hatte bereits vor knapp einem Jahr angekündigt, diesen Zweig abzuspalten. Im zweiten Quartal solle es soweit sein, erklärte er nun am Firmensitz in New York. Zum Unternehmen gehören namhafte US-Magazine wie "Time", "People", "Sports Illustrated" und "Fortune". Größtes Standbein für den Konzern sind die TV-Sender mit dem Unterhaltungskanal TNT, dem Nachrichten-Flaggschiff CNN sowie dem Bezahlsender HBO.

+++ (31. Januar) Gewinneinbruch bei Chevron +++
Fallende Preise im Raffineriegeschäft haben dem US-Ölkonzern Chevron einen heftigen Gewinnrückgang eingebrockt. Im vierten Quartal brach der Überschuss unter dem Strich um fast ein Drittel auf 4,93 Milliarden Dollar ein. Analysten hatten allerdings mit einem so deutlichen Einbruch gerechnet. Auf Jahressicht sind die Chevron-Zahlen ebenfalls auf Schrumpfkurs: Der Gewinn sackte um fast ein Fünftel auf 21,4 Milliarden Dollar ab, der Umsatz um 4,5 Prozent auf gut 220 Milliarden Dollar.

+++ (31. Januar) Rechtsstreitigkeiten belasten Mastercard +++
Höhere Kosten haben Mastercard trotz anziehender Kreditkarten-Umsätze vor Weihnachten ausgebremst. Der Überschuss stieg im vierten Quartal zwar um drei Prozent auf 623 Millionen Dollar. Damit verfehlte das US-Unternehmen aber die Erwartungen der Analysten.
Mastercard musste einen Kostenanstieg von gut 21 Prozent verkraften. Dieser geht vor allem auf Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten zurück. Das Transaktionsvolumen erhöhte sich bei Mastercard im Schlussquartal 2013 um elf Prozent.

+++ (30. Januar) Amazon unter den Erwartungen +++
Der erfolgsverwöhnte Online-Händler Amazon hat die hochgesteckten Börsen-Erwartungen im Weihnachtsquartal nicht erfüllen können. Der US-Konzern konnte zwar auf dem hart umkämpften Heimatmarkt kräftig zulegen und seinen Umsatz insgesamt um ein Fünftel auf 25,6 Milliarden Dollar steigern. Analysten hatten allerdings mit knapp 500 Millionen Dollar mehr gerechnet. Ein ähnliches Bild beim Gewinn: Zwar wies Amazon im operativen Geschäft einen Zuwachs von 26 Prozent auf 510 Millionen Dollar aus. Pro Aktie blieb der Konzern aber ebenfalls hinter den Erwartungen zurück.

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+++ (30. Januar) Google-Umsatz überzeugt +++
Google
steigert trotz höherer Verluste bei seiner Handy-Tochter Motorola und kräftiger Preisabschläge bei der Online-Werbung seinen Umsatz unerwartet deutlich. Der Umsatz legt um rund 17 Prozent auf 16,86 Milliarden Dollar zu, Analysten hatten im Durchschnitt mit rund 110 Millionen weniger gerechnet. Der konsolidierte Gewinn erhöht sich auf 3,38 Milliarden Dollar von 2,89 Milliarden Dollar. Pro Aktie verdient der Yahoo-Konkurrent allerdings etwas weniger als erwartet.

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+++ (30. Januar) UPS verspricht mehr Gewinn +++
Nach dem Ärger um nicht zugestellte Weihnachtspakete und ein verfehltes Gewinnziel gelobt der US-Paketdienst UPS Besserung im laufenden Jahr. Sondereffekte aus dem vergangenen Jahr heraus gerechnet, soll der Gewinn je Aktie um 11 bis 16 Prozent wachsen. Die Anteilseigner will das Management mit einem milliardenschweren Aktienrückkauf bei Laune halten. Mit 4,37 Milliarden Dollar verdiente UPS 2013 zwar gut fünfmal so viel wie im Vorjahr, aber weniger als ursprünglich erwartet. Der Umsatz legte im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent auf 55,4 Milliarden Dollar zu.

+++ (30. Januar) Schwellenländer helfen Colgate +++
Neue Produkte und eine gute Nachfrage aus den Schwellenländern schieben beim Konsumgüterkonzern Colgate-Palmolive das Geschäft an. Auf dem weltweiten Markt für Zahnpasta habe der US-Konzern seinen Anteil 2013 verteidigen können, sagte Firmenchef Ian Cook bei der Vorlage der Jahresbilanz. Fortschritte mache Colgate-Palmolive auch beim laufenden Umbauprogramm. Der Umsatz legte im abgelaufenen Geschäftsjahr um zwei Prozent auf 17,42 Milliarden Dollar zu. Durch die Kosten für den Konzernumbau und ungünstige Währungseffekte sank der Gewinn von 2,47 auf 2,24 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um diese Effekte stieg er hingegen um 4 Prozent.

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+++ (30. Januar) Exxon mit geringerem Gewinn +++
Der US-Ölkonzern Exxon hat im vierten Quartal wegen einer geringeren Produktion und schwächeren Margen im Raffineriegeschäft 16 Prozent weniger verdient. Während der Gewinn trotz des Rückgangs in etwa im Rahmen der Markterwartungen bleib, enttäuschte der Umsatz. Der Gewinn ging auf 8,35 Milliarden US-Dollar bzw. 1,91 Dollar je Aktie zurück, von 9,95 Milliarden bzw. 2,20 Dollar je Anteil im Vorjahresquartal. Der Umsatz sank um 3,3 Prozent auf 110,86 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem Ertrag von 1,92 Dollar und Einnahmen von 114,51 Milliarden Dollar gerechnet.

+++ (30. Januar) Harley-Davidson feiert Erfolge +++
Die Nachfrage nach Motorrädern der Marke Harley-Davidson steigt. Im vergangenen Jahr wurde der US-Hersteller annähernd 261.000 seiner weltbekannten Krafträder los. Das waren rund 11.000 mehr als 2012. Einzig in der Region Europa schrumpften die Verkäufe leicht. "2013 war ganz ohne Frage ein herausragendes Jahr für Harley", erklärte Firmenchef Keith Wandell. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar (4,3 Mrd Euro). Der Gewinn verbesserte sich um 18 Prozent auf unterm Strich 734 Millionen Dollar.

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+++ (30. Januar) Visa baut Umsatz aus +++
Der Wachstumstrend im elektronischen Zahlungsverkehr füllen dem US-Börsenschwergewicht Visa die Kasse. Der Mastercard-Rivale hat im Weihnachtsquartal seinen Gewinn um 9 Prozent auf unterm Strich 1,4 Milliarden Dollar (1,0 Milliarden Euro) steigern können, wie das Unternehmen mitteilte. Die Anleger waren zufrieden: Vorbörslich stieg die Aktie um 2 Prozent. Visa wickelte in seinem ersten Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember Zahlungen über insgesamt 1,2 Billionen Dollar ab, was ein einem Zuwachs von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Visa verdient daran vor allem durch Gebühren, die Händler für die Nutzung des Dienstes berappen müssen.

+++ (29. Januar) Facebook zündet Wachstumsturbo +++
Sprudelnde Einnahmen durch  Werbung auf Smartphones und Tabletcomputern halten das soziale  Netzwerk Facebook auf wirtschaftlichem Erfolgskurs. Im  Abschlussquartal 2013 verachtfachte sich der Gewinn im Vergleich zum  Vorjahreszeitraum auf 523 Millionen Dollar. Der Umsatz  lag bei 2,6 Milliarden Dollar, ein Plus von 63 Prozent.

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+++ (29. Januar) Boeing liefert mehr Flugzeuge aus +++
Die starke Nachfrage nach Flugzeugen verhilft Boeing zu einem Gewinnplus. Netto verdient der Konzern im vierten Quartal 1,2 Milliarden Dollar und damit 26 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Mit 23,8 Milliarden Dollar setzt der Airbus-Konkurrent im Schlussquartal 2013 sieben Prozent mehr um. Binnen Jahresfrist wurden vier Prozent mehr Flugzeuge ausgeliefert. 172 Verkehrsmaschinen verließen die Montagehallen, im Gesamtjahr waren es 648 - so viele wie noch nie zuvor.

+++ (28. Januar) Yahoo leidet unter Werbeschwund +++
Der US-Internetpionier Yahoo kann das Ruder noch nicht herumreißen. Die Flaute im Kerngeschäft mit Online-Anzeigen lässt bei Yahoo noch immer den Umsatz schmelzen. Die Umsatzerlöse verringerten sich im vierten Quartal im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 1,26 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg dagegen auf 348 Millionen Dollar von 272 Millionen Dollar.

+++ (28. Januar) A&T erzielt Milliardengewinn +++
AT&T hat im vierten Quartal dank eines soliden operativen Geschäfts und einer Bilanzierungsänderung der Pensionsrückstellungen einen hohen Milliardengewinn erzielt. Der Gewinn kletterte auf 6,9 Milliarden oder 1,31 US-Dollar je Aktie, teilte der US-Telekomriese mit. Im Vorjahr stand noch ein Verlust von 3,8 Milliarden Dollar zu Buche. Der Umsatz stieg leicht um 1,8 Prozent auf 33,16 Milliarden Dollar. Infolge einer Bilanzierungsumstellung bei den Pensionen habe das Unternehmen in den drei Monaten einen Sonderertrag von 7,6 Milliarden Dollar vor Steuern erzielt, erklärte AT&T

+++ (28. Januar) American Airlines verdaut Fusion +++
Die Fusion mit US Airways lastet noch schwer auf American Airlines. Sonderaufwendungen haben im Schlussquartal ein dickes Loch in die Bilanz der Fluggesellschaft gerissen. Unterm Strich stand Ende Dezember ein Minus von 2 Milliarden Dollar, wie die neue American Airlines. "Die ersten Ergebnisse unseres Zusammenschlusses sind sehr positiv", erklärte Firmenchef Doug Parker. Er rechnete vor, dass das Unternehmen besser dastehe als im Vorjahreszeitraum - die hohen Kosten für das Zusammengehen ausgeklammert. Dann wäre ein Gewinn von 436 Millionen Dollar herausgekommen.

+++ (28. Januar) Pfizer verdient mehr als erwartet +++
Der Pharmakonzern Pfizer hat im vierten Quartal belastet von der Konkurrenz durch Nachahmerprodukte einen Gewinneinbruch verzeichnet. Zudem war in den Vergleichszahlen des Vorjahres der Verkauf der Babynahrungssparte enthalten, was den Ertrag seinerzeit kräftig steigen ließ. Das Nettoergebnis ging nun um fast 60 Prozent auf 2,57 Milliarden US-Dollar zurück. Das war vom Markt jedoch erwartet worden: Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 0,56 Dollar jedoch 4 Cent über der Konsensschätzung der Analysten.

+++ (28. Januar) DuPont mit solidem Quartal +++
Der Chemiekonzern DuPont hat im vierten Quartal operativ 0,59 US-Dollar je Aktie verdient. Dank steigender Absätze und geringerer Steuern entspreche dies fast einer Verdreifachung des Gewinns, teilte DuPont mit. Die zunehmende Nachfrage in allen Segmenten und Regionen ließ den Umsatz um 6 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar steigen. DuPont profitierte damit von der weltweiten Konjunkturerholung. Für das Gesamtjahr berichtete DuPont einen operativen Gewinn von 3,88 Dollar je Aktie, ein Anstieg um drei Prozent. Von dieser Basis aus will der Chemiekonzern weiter zulegen: Im laufenden Jahr soll der Gewinn auf 4,20 bis 4,45 Dollar steigen.

+++ (28. Januar) Ford reduziert Verlust in Europa +++
Ford macht langsam Fortschritte im krisengeplagten europäischen Markt. Der Vorsteuerverlust reduzierte sich dort im vierten Quartal auf 571 Millionen Dollar, nachdem es im Jahr zuvor noch 732 Millionen waren. Insgesamt konnte der Autobauer mit seinen Quartalszahlen die Markterwartungen übertreffen. Vor allem in Nordamerika läuft es gut. Der Quartalsgewinn verdoppelte sich konzernweit nahezu auf 3 Milliarden Dollar, primär allerdings wegen positiver Steuereffekte.

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+++ (27. Januar) Apple enttäuscht Börsianer +++
Der kalifornische Kultkonzern Apple kann im wichtigen Weihnachtsgeschäft weniger iPhones absetzen als. Im ersten Quartal erzielt Apple zwar mit 51 Millionen iPhones eigenen Angaben zufolge einen Absatzrekord. Analysten hatten jedoch erwartet, dass Apple die Marke von 55 Millionen Einheiten knacken würde. Die Aktie bricht nachbörslich um rund 5 Prozent ein.

Der Quartalsumsatz steigt von 54,5 Milliarden vor Jahresfrist auf 57,6 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn bleibt mit 13,1 Milliarden Dollar stabil. Der Ausblick für das laufende Quartal enttäuscht Beobachter: Apple erwartet einen Umsatz in einer Spanne von 42 bis 44 Milliarden Dollar. Analysten hatten bislang mit 46 Milliarden Dollar gerechnet.

+++ (27. Januar) Caterpillar wittert Morgenluft +++
Der strenge Sparkurs verhilft Caterpillar im vierten Quartal zu einer überraschend starken Gewinnsteigerung von 43 Prozent auf eine Milliarde Dollar. Der Umsatz fällt zwar um zehn Prozent auf 14,4 Milliarden Dollar, liegt damit aber ebenfalls deutlich über den Erwartungen. "Wir sehen Anzeichen einer Besserung in der Weltwirtschaft", sagt Konzernchef Doug Oberhelman. Dies dürfte sich im Geschäft mit Baumaschinen und mit Industrieturbinen positiv auf die Umsätze auswirken.

+++ (24. Januar) Bristol-Myers schlägt Erwartungen +++
Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb profitiert im abgelaufenen Quartal von guten Geschäften mit Krebs- und Diabetesmitteln und verdient zudem mehr als erwartet. Ohne Sonderposten liegt der Gewinn bei 51 Cent je Aktie und damit deutlich höher als von Analysten erwartet. Insgesamt verdient der Eli-Lilly-Konkurrent im vierten Quartal 726 Millionen Dollar. Vor einem Jahr war das Unternehmen allerdings noch auf 925 Millionen Dollar gekommen. Der Umsatz steigt um 6 Prozent auf 4,44 Milliarden Dollar.

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+++ (24. Januar) Procter & Gamble spürt die Wechselkurse +++
Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble leidet wie die Wettbewerber unter einer regional breiten Aufstellung. Weil das Unternehmen auch in vielen Schwellenländern aktiv ist, belasten die dort fallenden Devisenkurse den Hersteller von Marken wie Ariel-Waschmittel oder Gillette-Rasierer. Die Abwertung der Währungen lässt die in den Schwellenländern erzielten Umsätze schrumpfen. Der US-Konzern P&G konnte trotz dieser ungünstigen Entwicklung seine Einnahmen in seinem zweiten Geschäftsquartal bei 22,3 Milliarden US-Dollar halten. Ohne die Wechselkurseffekte wären die Umsätze aber um drei Prozent gestiegen. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis fällt um 1 Prozent auf 1,21 Dolla je Aktie.

+++ (23. Januar) McDonald's punktet in Europa +++
Die weltgrößte Fast-Food-Kette McDonald's tritt auf der Stelle. Im vierten Quartal 2013 stagniert der Gewinn bei 1,4 Milliarden Dollar. Der Umsatz steigt nur wegen neu eröffneter Restaurants um zwei Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar. Auf gleicher Fläche bleibt er annähernd stabil. Besser als im Vorjahr läuft es für McDonald's nur in Europa, was vor allem an Zuwächsen in Großbritannien, Russland und Frankreich liegt.

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+++ (23. Januar) Lockheed in Rekordlaune +++
Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin verdient im vergangenen Jahr so viel wie nie zuvor. Der Hersteller von F-35-Kampfjets, Satelliten und Kriegsschiffen steigert das Ergebnis aus dem fortlaufenden Geschäft um 11 Prozent auf 3 Milliarden Dollar. Den Gewinn schmälern Ausgaben für Abfindungen sowie Einschnitte im Rüstungshaushalt. Lockheed ist der wichtigste Lieferant des US-Verteidigungsministeriums. Der Umsatz geht 4 Prozent zurück auf 45,4 Milliarden Dollar.

+++ (23. Januar) United Continental fliegt höher +++
Die US-Fluggesellschaft United Continental profitiert im vierten Quartal 2013 von niedrigeren Treibstoffkosten und höheren Ticketpreisen. Die Nummer zwei im US-Markt nach dem neuen Branchenprimus American Airlines weist einen Gewinn von 298 Millionen Dollar aus. Im Jahr zuvor stand noch ein Verlust von 190 Millionen Dollar zu Buche. Vor allem der Dezember sei gut gelaufen. Der Umsatz des Unternehmens aus Chicago klettert um sieben Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar.

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+++ (22. Januar) United Tech verdient weniger +++
Das Industriekonglomerat United Technologies verdient im vierten Quartal fast ein Drittel weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Konzern muss nach der Übernahme des Flugzeugtechnik-Zulieferers Goodrich zahlreiche andere Unternehmensteile veräußern, deren Gewinnbeitrag nun wegfällt. Der Nettogewinn sinkt um 29 Prozent auf 1,46 Milliarden Dollar oder 1,60 Dollar je Aktie. Der Umsatz wächst in den letzten drei Monaten des Jahres um knapp 2 Prozent auf 16,8 Milliarden Dollar.

+++ (21. Januar) AMD: Back in black +++
Der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) ist im vierten Quartal in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Zu verdanken hat dies der Konzern vor allem dem Geschäft mit Prozessoren für neue Spielekonsolen wie der PlayStation 4 von Sony und der Xbox One von Microsoft, die im November in den Handel kamen. Allerdings gingen die Verkäufe von PC-Chips erneut zurück. Den Überschuss bezifferte AMD auf 89 Millionen Dollar nach einem Verlust von 473 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz erhöhte sich um 37 Prozent auf 1,59 Milliarden Dollar.

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+++ (21. Januar) Texas Instruments steigert Gewinn +++
Der AMD-Rivale Texas Instruments steigerte seinen Überschuss im vierten Quartal um 94 Prozent auf 511 Millionen Dollar. Der Umsatz erhöhte sich um zwei Prozent auf 3,03 Milliarden Dollar. Das Unternehmen gab zudem den Abbau von 1100 Stellen bekannt. Mit der Neuaufstellung will Texas Instruments bis Jahresende 130 Millionen Dollar einsparen.

+++ (21. Januar) IBM mit Bilanzschlappe +++
Das Geschäft des IT-Konzerns IBM dümpelt weiter vor sich hin. Besonders die eingebrochenen Verkäufe von Hardware sorgten im Schlussquartal für einen Umsatzrückgang von mehr als 5 Prozent auf 27,7 Milliarden Dollar. Den Gewinn konnte IBM nur dank einer geringeren Steuerquote im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf unterm Strich 6,2 Milliarden Dollar verbessern. Konzernchefin Ginni Rometty kündigte an, dass sie und andere Führungskräfte auf ihre Boni für das vergangene Jahr verzichten würden. Das einst so erfolgsverwöhnte Unternehmen kämpft schon seit einiger Zeit mit schwachen Umsätzen. Einzig mit Software und geschäftlichen Beratungsleistungen konnte IBM im Schlussquartal noch leicht zulegen. Die Aktie fiel nachbörslich.

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+++ (21. Januar) Delta-Gewinn explodiert +++
Eine Reisewelle zu Weihnachten gepaart mit höheren Ticketpreisen neschert Delta Air Lines einen starken Jahresabschluss. Im Schlussquartal steigt der Umsatz der US-Fluggesellschaft um sechs Prozent auf 9,1 Milliarden Dollar. Da gleichzeitig die Spritkosten zurückgingen, verdoppelt sich der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 701 Millionen Dollar. Unterm Strich explodiert der Gewinn von 7 Millionen Dollar auf 8,5 Milliarden Dollar.

+++ (21. Januar) Verizon überrascht mit Milliardengewinn +++
Verizon
kommt dank seiner Internetangebote und des schnellen Glasfasernetzes wieder in die Spur. Das New Yorker Unternehmen erzielt im vierten Quartal einen Nettogewinn von 5,1 Milliarden Dollar, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust in fast ähnlicher Höhe angefallen ist. Bereinigt ergibt sich ein Anstieg des Gewinns auf 66 Cent von 38 im Vorjahr. Damit übertrifft Verizon leicht die Prognosen der Analysten, die durchschnittlich mit 1 Cent weniger gerechnet haben. Auch der Umsatz liegt mit einem Anstieg um 3,4 Prozent auf 31,07 Milliarden Dollar leicht über den Erwartungen.

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+++ (21. Januar) J&J übertrifft Erwartungen +++
Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson steigert seinen Gewinn im vierten Quartal um mehr als ein Drittel. Er übertrifft damit die Markterwartungen. Der Konzern, dessen Produktpalette von Wundpflastern bis hin zu Knieprothesen reicht, profitiert von neuen Arzneien, die er zuletzt verstärkt auf den Markt gebracht hat, um den Verlust von Patenten bei anderen Verkaufsschlagern wettzumachen. Der Nettogewinn steigt auf 3,52 Milliarden Dollar, von 2,57 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der verwässerte Gewinn je Aktie liegt mit 1,23 Dollar um 32 Cent über dem Vorjahr und 3 Cent über der Konsensschätzung der Analysten. Der Umsatz legt um 4,5 Prozent auf 18,36 Milliarden Dollar zu.

+++ (17. Januar) Strenger Winter setzt UPS zu +++
Das kürzere US-Weihnachtsgeschäft 2013 hat dem weltgrößten Paketdienst UPS zugesetzt. Das Management geht daher von einem enttäuschenden Ergebnis im vierten Quartal aus. Der Gewinn je Aktie werde mit 1,25 Dollar die Markterwartungen von 1,43 Dollar verfehlen. Neben dem ungewöhnlich kalten Wetter mit schweren Winterstürmen in den USA habe Probleme bereitet, dass das Weihnachtsgeschäft von Thanksgiving an im vorigen Jahr um sechs Tage kürzer ausgefallen ist. Das habe zu einem stärker als erwarteten Ansturm vor allem von Online-Kunden geführt, die auf den letzten Drücker bestellt hätten.

+++ (17. Januar) Morgan Stanley mit Gewinneinbruch +++
Hohe Kosten für Rechtsstreitigkeiten haben der US-Großbank Morgan Stanley nach unten gezogen. Der Überschuss fiel im vierten Quartal binnen Jahresfrist um rund 70 Prozent auf 192 Millionen Dollar. Das entspricht einem Gewinn von sieben Cent je Aktie. Werden jedoch Sonderbelastungen wie die Kosten für juristische Auseinandersetzungen ausgeklammert, lag er bei 50 Cent und damit über der Analystenprognose von 45 Cent je Anteilsschein.

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+++ (17. Januar) Industriegeschäft pusht GE +++
Der Industriekonzern General Electric (GE) verdient im vierten Quartal 5 Prozent mehr. Unter dem Strich steigt der Gewinn auf 4,2 Milliarden US-Dollar oder 0,41 Dollar je Aktie. Zwar drücken die Restrukturierungskosten weiterhin auf die Bilanz. Das Industriegeschäft, auf das sich der Siemens-Konkurrent in Zukunft noch stärker konzentrieren will, steigert den Gewinn jedoch um 12 Prozent. Zum Konzernwachstum trugen sechs der sieben Industriebereiche bei. Der Umsatz klettert im Zeitraum von Oktober bis Dezember um 3 Prozent auf 40,4 Milliarden Dollar.

+++ (16. Januar) Intel enttäuscht +++
Der Chiphersteller Intel hat Umsatz und Gewinn gesteigert, aber Investoren mit dem Ausblick für das laufende Quartal enttäuscht. Der Gewinn im vierten Quartal betrug 2,6 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es 2,5 Milliarden. Der Umsatz stieg auf 13,8 Milliarden von 12,5 Milliarden Dollar. Dies war etwas mehr als von Analysten erwartet. Beim Gewinn je Aktie wurden die Prognosen der Experten mit 51 Cent um ein Cent verfehlt.

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+++ (16. Januar) Amex verdoppelt Gewinn +++
Der Kreditkartenkonzern American Express hat seinen Gewinn dank ausgabenfreudiger Weihnachtseinkäufer in den USA mehr als verdoppelt. Unterm Strich standen im vierten Quartal 1,31 Milliarden Dollar. Im Vorjahresquartal waren es 637 Millionen Dollar. Die US-Einzelhändler konnten ihren Umsatz im Weihnachtsgeschäft 2013 nach Branchenangaben um 3,8 Prozent steigern. Davon konnte auch American Express profitieren: Die Einnahmen der US-Kreditkartensparte stiegen um acht Prozent. Insgesamt legten die Einnahmen des Visa - und Mastercard -Konkurrenten bereinigt um Zinskosten um fünf Prozent auf 8,55 Milliarden Dollar zu.

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+++ (16. Januar) Citigroup steigert Gewinn +++
Die US-Bank Citigroup hat zum Jahresende deutlich mehr verdient. Das Institut profitierte unter anderem von Kostensenkungen und einer niedrigeren Risikovorsorge für faule Kredite. Im wichtigen Bereich mit festverzinslichen Wertpapieren gingen die Einnahmen dagegen um mehr als 15 Prozent zurück. Der Nettogewinn erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Fünftel auf 2,7 Milliarden Dollar. Die Einnahmen sanken leicht auf 17,8 Milliarden Dollar.

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+++ (16. Januar) Goldman verdient weniger +++
Goldman Sachs
verdient wegen eines schwachen Handelsgeschäfts am Jahresende 2013 deutlich weniger. Der Nettogewinn fällt im vierten Quartal um 21 Prozent auf 2,25 Milliarden Dollar. Unter anderem gibt es niedrigere Einnahmen im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren. Auch im Aktien-Bereich gibt es rückläufige Werte.

+++ (15. Januar) Gewinnsprung bei Bank of America +++
Die Bank of America legt im vierten Quartal bei höheren Einnahmen einen Gewinnsprung hin und schneidet besser ab als erwartet. Das Geldhaus steigert das Ergebnis zum Vorjahr um mehr als das Vierfache auf über 3,4 Milliarden US-Dollar. Zugute kommem dem Finanzinstitut geringere Kreditverluste und Kosteneinsparungen. Je Aktie verdient Bank o America 0,29 Dollar nach 0,03 Dollar im Vorjahr. Die Einnahmen steigert die Großbank auf 21,49 Milliarden von 18,7 Milliarden Dollar.

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+++ (14. Januar) Wells Fargo besser als erwartet +++
Die US-Großbank Wells Fargo hat im vergangenen Jahr von einer Erholung der US-Wirtschaft profitiert. Der Gewinn sei dank einer deutlich gesunkenen Rückstellung für mögliche Kreditausfälle um 16 Prozent auf 20,9 Milliarden Dollar (rund 15,3 Milliarden Euro) gestiegen, teilte die Bank mit.

Die Risikovorsorge sei um 68 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar gesunken. Mit dem Gewinnplus übertraf Wells Fargo die Erwartungen der Experten leicht. Die Erträge fielen um rund 3 Prozent auf 83,8 Milliarden Dollar.

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+++ (14. Januar) JP Morgan unterm Strich schwächer +++
Die US-Großbank JP Morgan hat 2013 wegen einer Reihe von Milliardenstrafen für Vergehen in der Finanzkrise deutlich weniger verdient. Der Überschuss sei um 16 Prozent auf 17,9 Milliarden Dollar (rund 13,1 Milliarden Euro) gefallen, teilte der Deutsche-Bank-Konkurrent mit.

JP Morgan-Chef Jamie Dimon versucht derzeit reinen Tisch zu machen. So schaffte er erst vor kurzem mit der Zahlung von 2,6 Milliarden Dollar die Verwicklung in die Betrügereien des Börsenmaklers Bernard Madoff aus der Welt. Im Herbst hatte die Bank für fragwürdige Hypothekendeals 13 Milliarden Dollar bezahlt.

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+++ (9. Januar) Alcoa rutscht in rote Zahlen +++
Der Aluminiumkonzern Alcoa schreibt wegen einer Milliarden-Abschreibung am Jahresende rote Zahlen. Der Konzern vermeldet einen Verlust von netto 2,34 Milliarden Dollar, während vor einem Jahr noch ein Plus von 242 Millionen Dollar unter dem Strich stand.

Das Unternehmen reduziert den Buchwert früherer Akquisitionen um 1,7 Milliarden Dollar. Der Umsatz sank auf 5,59 Milliarden von 5,90 Milliarden Dollar.

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Quelle: n-tv.de

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