Wirtschaft
Auch Lebensmittel werden aus der Türkei importiert. Hier zwei türkische Hostessen bei der Fruit Logistoca in Berlin. Die Türkei war 2012 das Partnerland der Leitmesse.
Auch Lebensmittel werden aus der Türkei importiert. Hier zwei türkische Hostessen bei der Fruit Logistoca in Berlin. Die Türkei war 2012 das Partnerland der Leitmesse.(Foto: picture alliance / dpa)

Autos und Maschinen gegen Textilien: Handel mit der Türkei floriert

Die Türkei gehört seit Langem zu den zwanzig wichtigsten Handelspartnern Deutschlands. In den vergangenen zehn Jahren sind die Handelspartner aber noch einmal enger zusammengerückt. Export und Import boomen.

Ankara drängt immer noch auf Einlass in die Europäische Union.
Ankara drängt immer noch auf Einlass in die Europäische Union.(Foto: REUTERS)

Die Türkei ist für Deutschland ein immer wichtigerer Handelspartner. In den vergangenen zehn Jahren vervierfachten sich die Exporte in die Türkei, die Importe aus dem Land verdoppelten sich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Deutsche Unternehmen führten demnach Waren im Wert von 20,1 Mrd. Euro in die Türkei aus, während sie von dort Waren im Wert von 11,7 Mrd. Euro einführten.

Die Türkei lag damit bei den Ausfuhren auf Platz 15 der wichtigsten Handelspartner Deutschlands, 1,9 Prozent der Exporte gingen dorthin. Bei den Einfuhren belegte das Land den 20. Rang - 1,3 Prozent der nach Deutschland importierten Güter stammten von dort.

Die wichtigsten deutschen Exportgüter waren Autos und Autoteile, Maschinen und chemische Erzeugnisse. Aus der Türkei importiert Deutschland vor allem Bekleidung, aber auch Autos sowie Autoteile und Maschinen.

Auch mit Europäische Union baute die Türkei trotz Problemen in politischen Beziehungen ihre wirtschaftlichen Kooperationen aus. Nach Angaben der EU-Statistikbehörde von Mitte März überholte die Türkei im letzten Jahr Japan und belegte Platz 6 der Liste der Handelspartner der Union.

Quelle: n-tv.de

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