Samstag, 07. November 2009
BA braucht mehr Einnahmen: Höhere Insolvenzgeldumlage
Wegen des Anstiegs der Insolvenzen will die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge die Insolvenzgeldumlage vervierfachen. Unternehmen müssten ab Januar 0,41 Prozent statt bisher 0,1 Prozent der Bruttolöhne ihrer Beschäftigten als Insolvenzgeldumlage zahlen.
Milliardenminus bei der Bundesagentur für Arbeit.
(Foto: dpa)
Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Verordnung des Bundesarbeitsministeriums berichtete, würden damit die steigenden Ausgaben für Arbeitnehmer von insolventen Unternehmen finanziert.
Laut dem Blatt rechnet die Regierung in diesem wie auch im kommenden Jahr mit 1,7 Mrd. Euro Ausgaben für das Insolvenzgeld. Bei der Bundesagentur für Arbeit, die das Geld auszahlt, sei bereits ein Minus von knapp 1,1 Mrd. Euro aufgelaufen. Dieses solle durch die höheren Einnahmen 2010 ausgeglichen werden.
Bei Insolvenz einer Firma erhalten Arbeitnehmer maximal drei Monate lang Insolvenzgeld, wenn sie noch Anspruch auf Lohn haben.
wne/rts
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