Wirtschaft
(Vor)freude auf 2013? Die neuesten ZEW-Daten lassen darauf schließen.
(Vor)freude auf 2013? Die neuesten ZEW-Daten lassen darauf schließen.(Foto: picture alliance / dpa)

ZEW-Index: Dritter Rückgang in Folge: Hoffnung auf bessere Stimmung

Der viel beachtete ZEW-Index macht wenig Hoffnung: Er fällt erneut. Allerdings lässt die Dynamik nach und die befragten Analysten sehen darin ein durchaus positiv zu wertendes Vorzeichen für das kommende Jahr. Die Euro-Schuldenkrise bleibt dabei der größte Unsicherheitsfaktor.

Die Konjunkturerwartungen der Finanzexperten für Deutschland haben sich im Juli zum dritten Mal in Folge verschlechtert, wenn auch deutlich geringer als im Vormonat. Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel im Juli um 2,7 Punkte auf minus 19,6, wie das ZEW mitteilte. Allerdings flache der Rückgang der Konjunkturerwartungen für Ende 2012 langsam ab. ZEW-Präsident Wolfgang Franz wertete dies als möglichen "Vorboten einer erfreulichen Entwicklung im Jahr 2013".

Dennoch dürften die Risiken nicht kleingeschrieben werden. "Neben der schwachen Nachfrage aus der Eurozone nach deutschen Exportgütern belastet es die deutsche Konjunktur, das die Wachstumsdynamik in weiteren wichtigen Partnerländern abnimmt", erklärte der ZEW-Präsident.

Auch die aktuelle konjunkturelle Lage in Deutschland bewerten die Experten erneut deutlich schlechter als im Vormonat. Der entsprechende Indikator fiel im Juli um 12,1 Punkte auf nun 21,1  Pukte. Die Konjunkturerwartungen für die Euro-Zone fielen um 2,2 Punkte auf minus 22,3 Punkte. Der Indikator für die aktuelle Lage im Euroraum blieb bei minus 72,9 Punkten (plus 0,3) nahezu unverändert gegenüber dem Vormonat. Für den Index befragt das ZEW jeden Monat Analysten.

Quelle: n-tv.de

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