Wirtschaft
Das gute Frühlingswetter unterstützt das Geschäft.
Das gute Frühlingswetter unterstützt das Geschäft.(Foto: picture alliance / dpa)

"Nachfrage regelrecht explodiert": Hornbach schafft Gewinnsprung

Hornbach startet stark ins Jahr 2014. Die Baumarktkette legt umsatz- und gewinnmäßig stark zu. Hinsichtlich des Geschäftsjahres äußert man sich vorsichtig. Hornbach erwartet einen steigenden Wettbewerbsdruck.

Die Baumarktkette Hornbach hat im ersten Quartal gestützt von einem starken Inlandsgeschäft deutlich mehr verdient und erlöst als im Vorjahr. Profitieren konnte der drittgrößte Baumarktbetreiber in Deutschland von einem guten Frühjahrswetter. Auch die Marktkonsolidierung nach der Schließung der insolventen Praktiker- und Max-Bahr-Märkte spielte Hornbach in die Karten.

In den drei Monaten per Ende Mai steigerte die Hornbach Holding, der Mutterkonzern der Baumarktkette, den Umsatz um 16 Prozent auf 1,035 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg noch deutlicher auf 87,3 Millionen nach 51,1 Millionen Euro.

Damit erzielte Hornbach sowohl bei den Erlösen als auch beim Ergebnis einen Rekordwert. Beim Umsatz entfielen 977 Millionen Euro, das ist ein Plus von ebenfalls 16 Prozent, auf die gleichfalls im SDax notierte Tochter Hornbach-Baumarkt AG. Deren Ebit hat sich auf 73,0 Millionen Euro nahezu verdoppelt.

Prognose bekräftigt

"Im März 2014 ist die Nachfrage der Bau- und Heimwerkerkunden in unseren Märkten regelrecht explodiert", erklärte Finanzvorstand Roland Pelka das deutlich bessere Abschneiden im ersten Quartal. Für das Geschäftsjahr 2014/15 ist der Rivale von Obi und Bauhaus trotz der starken drei Monate allerdings vorsichtig und bekräftigt lediglich die Prognose.

Der Umsatz der Holding soll im mittleren einstelligen Prozentbereich und das Ebit überproportional zulegen. Es folgten nun drei Quartale, die sich mit "außerordentlich anspruchsvollen Vorjahreswerten messen müssen", begründet Pelka. Zudem werde der Wettbewerbsdruck in Deutschland wieder zunehmen und es sei eher unwahrscheinlich, dass der nächste Winter genau so mild ausfalle wie der letzte.

Quelle: n-tv.de

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