Wirtschaft

Weitere Reformen nötig: IWF drängt Frankreich

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Frankreich eine solide wirtschaftliche Erholung attestiert, zugleich jedoch weitere Reformen angemahnt. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone ist zu Jahresbeginn überraschend deutlich in Schwung gekommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im ersten Quartal um 0,6 Prozent gegenüber den vorangegangenen drei Monaten gewachsen. Damit erreichte Frankreich die höchste Wachstumsrate seit dem zweiten Quartal 2013.

Der IWF sprach angesichts dessen von "guten Neuigkeiten" und erwartet auch mit Blick auf das Gesamtjahr eine deutliche konjunkturelle Erholung in Frankreich. Um die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung zu gewährleisten, seien weitere Anstrengungen jedoch unumgänglich, mahnte der IWF, und verwies in diesem Zusammenhang insbesondere auf die rekordverdächtigen öffentlichen Ausgaben Frankreichs.

Zudem schränkten strukturelle Verkrustungen, die die französischen Wachstumsmöglichkeiten ein, bemängelte der Fonds. Beispielsweise müsse Frankreich seine großzügige Arbeitslosenunterstützung zurückfahren, um mehr Menschen in Lohn und Brot zu bringen, hieß es weiter.

Quelle: n-tv.de

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