Wirtschaft
Der IWF hat seine Wachstumsprognose bereits gesenkt.
Der IWF hat seine Wachstumsprognose bereits gesenkt.(Foto: imago stock&people)

Asien besonders betroffen: IWF erwartet schwächeres Wachstum

Eine langsamer verlaufende Konjunkturerholung in den Industriestaaten und wachsende Probleme der Schwellenländer bremsen die Weltwirtschaft ab. Die stärkste Verlangsamung ist laut IWF in Asien.

Das Wachstum der Weltwirtschaft dürfte sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) etwas schwächer entwickeln als bislang erwartet. Dabei bestehe für Asien trotz der führenden Position beim Wachstum das Risiko einer stärkeren Verlangsamung, ausgelöst durch die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde in der indonesischen Hauptstadt Jakarta.

Die Weltwirtschaft werde derzeit von zwei Faktoren belastet: Die schwächer als erwartet ablaufende Konjunkturerholung in den entwickelten Staaten und eine weitere Abschwächung der Schwellenländer, insbesondere in Lateinamerika.

Bereits in seiner vierteljährlichen Prognose hatte der IWF im Juli seine Wachstumsschätzung 2015 auf 3,3 von 3,5 Prozent gesenkt. Dabei war er von 2,1 Prozent in den entwickelten Ländern und 4,2 Prozent in den von der Organisation als Schwellen- und Entwicklungsländern eingestuften Staaten ausgegangen.

"Asien als Region wird zwar weiter an der Spitze des globalen Wachstums stehen", sagte Lagarde. Doch auch dort sei das Tempo etwas langsamer als zunächst gedacht, verbunden mit dem Risiko einer weiteren Beruhigung angesichts der steigenden Risikoaversion und der Finanzmarktvolatilität.

Quelle: n-tv.de

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