Wirtschaft
Der Optimismus wächst bei IWF Chefin Lagarde: Die USA wachsen 2014 kräftig.
Der Optimismus wächst bei IWF Chefin Lagarde: Die USA wachsen 2014 kräftig.(Foto: REUTERS)

"Sehen mehr Sicherheit": IWF traut den USA 2014 mehr zu

Die größte Volkswirtschaft der Welt kann eine Menge Baustellen abräumen: Haushaltsstreit beigelegt, Arbeitslosigkeit gesenkt und Ausstieg aus lockerer Geldpolitik. Das überzeugt auch den Internationalen Währungsfgonds.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) will die Wachstumsprognosen für die USA anheben. "Wir sehen viel mehr Sicherheit für 2014", sagte IWF-Chefin Christine Lagarde dem US-Fernsehsender NBC. Sie begründete ihre optimistische Einschätzung mit der Beilegung des Haushaltsstreits in den USA, dem Rückgang der Arbeitslosigkeit und der geldpolitischen Wende der US-Notenbank Fed. Die Notenbank hatte am 18. Dezember angekündigt, die sehr expansive Geldpolitik ab Januar durch weniger Anleihekäufe etwas zu drosseln.

Die positive Einschätzung der US-Wirtschaft sorgte zum Wochenauftakt für Kauflaune am deutschen Aktienmarkt und auch für eine freundliche Stimmung an den asiatischen Märkten. Der Deutsche Aktienindex Dax kletterte auf ein neues Rekordhoch.

Konkrete Hinweise zur neuen Prognose lieferte Lagarde allerdings nicht. Experten gehen davon aus, dass der IWF die revidierte Prognose im Januar veröffentlichen wird. Zuletzt hatte sich die Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt überraschend deutlich verbessert. Im November war die Arbeitslosenquote unerwartet stark von 7,3 Prozent im Vormonat auf 7,0 Prozent gesunken. In den USA habe die Konjunktur einen "nachhaltigen Wachstumspfad" eingeschlagen, sagte Lagarde.

Bereits im dritten Quartal war die größte Volkswirtschaft der Welt viel stärker in Schwung gekommen als bisher gedacht. Für die Monate Juli bis September hatte die US-Regierung am Freitag ein Wirtschaftswachstum von - aufs Jahr hochgerechnet - 4,1 Prozent gemeldet und damit eine vorangegangene Schätzung deutlich nach oben revidiert. Volkswirte wurden von den starken Wachstumszahlen für das dritte Quartal überrascht.

Zuletzt hatte der IWF im Oktober für die größte Volkswirtschaft der Welt ein Wachstum von 2,6 Prozent für 2014 prognostiziert. Im zu Ende gehenden Jahr dürfte das Wachstum der Wirtschaft bei 1,6 Prozent liegen.

Quelle: n-tv.de

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