Wirtschaft
In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern, wie Berlin, stieg die Miete um fast 6 Prozent.
In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern, wie Berlin, stieg die Miete um fast 6 Prozent.(Foto: dpa)
Freitag, 18. August 2017

Gefälle zwischen Stadt und Land: Immobilienboom treibt Mietpreise an

Investitionen in Immobilien lassen die Mietpreise weiter in die Höhe schießen. Die Kaltmiete steigt bundesweit, doch dabei gibt es einen großen Kostenunterschied zwischen Stadt und Land.

Der Immobiliennachfrage in Deutschland hat die Wohnungsmieten im ersten Halbjahr weiter in die Höhe getrieben. Die Kaltmieten bei Neuverträgen legten gemessen am Vorjahreszeitraum im Schnitt um 4,4 Prozent zu, wie eine Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ergab.

Damit werden bei Neuvertragsmieten durchschnittlich 7,90 Euro pro Quadratmeter ohne Nebenkosten fällig. Allerdings setzt sich das Gefälle zwischen Stadt und Land fort. Während in Städten mit mehr 500.000 Einwohnern bei Neu- und Wiedervermietungen ein Plus von im Schnitt 5,6 Prozent auf 10,39 Euro je Quadratmeter verzeichnet wurde, ergab sich in den ländlichen Kreisen nur ein Zuwachs um 3,4 Prozent auf 6,03 Euro.

Spitzenreiter bei Neuvertragsmieten bleibt München mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 16,40 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Frankfurt (12,95 Euro) und Stuttgart (12,44 Euro). Das BBSR hat für die Statistik Inserate aus Immobilienplattformen und Tageszeitungen ausgewertet. Nicht erfasst wurden Mieten aus bestehenden Verträgen.

Quelle: n-tv.de

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