Wirtschaft
Diese Räder drehen sich vor Wales.
Diese Räder drehen sich vor Wales.(Foto: picture alliance / dpa)

Offshore-Windparks für Japan: Industriegrößen steigen ein

Mit einiger Verzögerung führt die Reaktorkatastrophe von Fukushima nun offenbar auch in Japan zu größeren Weichenstellungen in der Energieversorgung: Angeführt von großen Namen wie Toshiba und Hitachi will ein breit aufgestelltes Konsortium Offshore-Windparks nach britischem Vorbild errichten.

Die Industriekonzerne Toshiba und Hitachi wollen einem Medienbericht zufolge zusammen mit anderen Firmen massiv in Windparks investieren.

Insgesamt seien Ausgaben in Höhe von 120 Mrd. Yen (umgerechnet 1,2 Mrd. Euro) in den kommenden zehn Jahren vorgesehen, meldete die Wirtschaftszeitung "Nikkei".

Neben Toshiba und Hitachi wollen sich weitere Schwergewichte aus der japanischen Unternehmenslandschaft engagieren: Beteiligt an dem großen Plan zur Umsetzung der japanischen Energiewende sind demnach JFE Steel, Sumitomo Electric Industries, Toa sowie Toyo Construction.

Die Finanzierung erfolge über ein eigens beauftragtes Unternehmen, hieß es. Die Produktionskapazität soll nach dem Bericht bei rund 300.000 Kilowatt liegen.

Als ein Ort für die Windparks in hoher See werde die Küstenregion Kyushu im Süden Japans in Betracht gezogen.

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Japan hat es sich nach den traumatischen Erfahrungen aus der im März 2011 zum Ziel gesetzt, die Windenergie auszubauen und orientiert sich dabei vor allem an Großbritannien.

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Quelle: n-tv.de

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