Wirtschaft

Keine Sorgen im Euroraum: Inflationsrate bleibt stabil

Bei der EZB kann man gelassen bleiben: Die Teuerungsrate in der Eurozone ändert sich im Dezember nicht. Allerdings bleibt sie mit 2,2 Prozent knapp oberhalb der EZB-Zielmarke.

(Foto: dpa)

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum ist im Dezember unverändert geblieben. Die Teuerungsrate verharrte auf dem Vormonatsniveau von 2,2 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte und damit erwartungsgemäß ihre Vorabschätzung bestätigte.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten im Mittel ein Plus von 0,3 Prozent erwartet. Damit lag die Inflation in der Eurozone weiter über dem Inflationsziel der EZB von knapp 2 Prozent.

Ohne Energie und Nahrungsmittel blieb die jährliche Teuerung mit 1,6 Prozent ebenfalls stabil. Gegenüber dem Vormonat ergab sich hier eine Veränderung von plus 0,5 Prozent. In der Kernrate (ohne Energie sowie ohne Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak) stieg die Jahresinflation auf 1,5 Prozent. Im November hatte sie bei 1,4 Prozent gelegen. Auf Monatssicht zogen die Preise in dieser Abgrenzung um 0,5 Prozent an.

Die niedrigsten jährlichen Teuerungsraten wurden im Dezember in Griechenland mit 0,3 Prozent, in Schweden mit 1,1 Prozent und in Frankreich und Zypern mit je 1,5 Prozent gemessen. An der Spitze stehen Ungarn mit 5,1 und Rumänien mit 4,6 Prozent.

Für Deutschland wurde eine Jahresinflation von 2,0 Prozent ausgewiesen. Energie verteuerte sich im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent, Alkohol und Tabak um 3,6 Prozent. Die Preise von Nahrungsmitteln stiegen im Jahresvergleich um 3,0 Prozent.

Quelle: n-tv.de

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