Wirtschaft
Ein Fernbus des Unternehmens unterwegs in München.
Ein Fernbus des Unternehmens unterwegs in München.(Foto: imago/Ralph Peters)

Expansion auf Kurzstrecke geplant: Investor zieht DeinBus.de aus der Pleite

DeinBus.de hatte einst das Recht auf Fernbusfahrten gegen die Bahn eingeklagt - und ging als erstes Unternehmen seiner Art im harten Preiskampf unter. Doch nun ist ein Investor gefunden. Und der plant sogar, mit dem Unternehmen zu expandieren.

Ein neuer Investor rettet den überschuldeten Fernbusanbieter DeinBus.de. Ein branchenfremder Unternehmer aus Süddeutschland hat den Kaufvertrag zur Übernahme des Unternehmens mit allen 25 Arbeitsplätzen unterschrieben. Der Busbetrieb soll aufrechterhalten und im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden. Für die Kunden ändere sich nichts, so DeinBus.de.

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Rechtlich handele es sich um eine übertragene Sanierung des Betriebs auf eine neue Gesellschaft, die alte DeinBus.de GmbH werde abgewickelt, erläuterte der Insolvenzverwalter Christian Feketija. Die Start-Up-Gründer und bisherigen Eigner Alexander Kuhr und Christian Janisch sollten als Manager an Bord bleiben. Der Fernbus-Pionier, der gegen die Deutsche Bahn das Recht auf Fernbuslinien erklagt hatte, hatte wegen Überschuldung im November Insolvenz angemeldet.

Expanison ist fest eingeplant

Das Unternehmen hatte im dem heftigen Expansions- und Preiskrieg in der erst 2013 liberalisierten Branche nicht mithalten können. "Wir sind immer nur aus unserem eigenen Umsatz gewachsen und haben bei der Kapital-Akquise Pech gehabt", sagte Gründer Janisch. Von der Dynamik des Wachstums sei man auch ein Stück weit überrascht worden.

Das Unternehmen DeinBus.de, das wie die Wettbewerber mit Subunternehmen für den eigentlichen Fahrbetrieb arbeitet, hat nach Einschätzung des Insolvenzverwalters Feketija eine schlagkräftige Vertriebsstruktur aufgebaut. Damit könne weit mehr Verkehr organisiert werden, ohne dass die Fixkosten ansteigen. Der neue Eigentümer setze daher auf eine klare Expansionsstrategie vor allem mit kürzeren Strecken bis zu 450 Kilometern.

Quelle: n-tv.de

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