Wirtschaft

Eurozone insgesamt im Aufwind: Italien gibt Gas, Frankreich bremst

Die Industrieproduktion in der Eurozone entwickelt sich im Juli besser als von den Analysten prognostiziert. Für eine positive Überraschung sorgt dabei das langjährige Sorgenkind Italien. Ein anderes Sorgenkind schwächelt weiter.

Produktion bei Alcoa im italienischen Fusina.
Produktion bei Alcoa im italienischen Fusina.(Foto: picture alliance / dpa)

Die Industrieproduktion in der Eurozone ist nach zwei Monaten mit Rückgängen im Juli wieder gestiegen. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte, legte die Produktion (ohne Bauwirtschaft) gegenüber dem Vormonat um saisonbereinigt 0,6 Prozent zu. Volkswirte hatten nur einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet.

Von den großen drei Volkswirtschaften wies Italien mit 1,1 Prozent ein sehr starkes und Deutschland mit 0,5 Prozent ein solides Ergebnis aus. Doch der scharfe Rückgang in Frankreich um 0,8 Prozent bremste das Gesamtergebnis.

Im Jahresvergleich lag der industrielle Ausstoß in der Eurozone um 1,9 Prozent höher. Die Prognose von Ökonomen hatte nur auf ein Plus von 0,7 Prozent gelautet. Im Juni war die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gesunken, binnen Jahresfrist hatte sich ein Anstieg um 1,5 Prozent eingestellt.

Wie Eurostat weiter mitteilte, stieg die Industrieproduktion in der EU-28 im Juli um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Produktion von Investitionsgütern erhöhte sich in der Eurozone um 1,4 Prozent gegenüber dem Vormonat, im Jahresvergleich ergab sich ein Anstieg um 2,2 Prozent.

Quelle: n-tv.de

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