Wirtschaft
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Volle Salzlager: K+S wird skeptischer

Der Dax-Konzern K+S blickt weniger optimistisch in die Zukunft. Das Management hält zwar an der Prognose fest, doch milde Winter werden in der Bilanz zu spüren sein.

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Das schwächelnde Geschäft mit Auftausalz hat K+S im dritten Quartal zu schaffen gemacht. Der Betriebsgewinn sei um 14 Prozent auf 156,7 Mio. Euro gefallen, teilte der Düngemittel- und Salzhersteller mit. Der Umsatz kletterte um 7 Prozent auf 916,6 Mio. Euro. Wegen des milden Winters im vergangenen und diesem Jahr sind die Salz-Lager von vielen Straßenmeistereien noch gut gefüllt und die Kommunen halten sich mit Salz-Bestellungen zurück.

Auch im Düngemittelgeschäft lief es nicht mehr so rund wie zuletzt. Da sich die großen Hersteller aus Nordamerika und Russland mit den großen Abnehmerländern Indien und China noch nicht auf Lieferverträge geeinigt haben, sei der Preis für Kali-Düngemittel Ende des dritten Quartals unter Druck geraten, erklärte K+S.

Im Gesamtjahr geht der Konzern deshalb nur noch davon aus, das untere Ende seiner Umsatzprognose von 3,9 bis 4,2 Mrd. Euro zu erreichen. Der Betriebsgewinn werde bei rund 820 Mio. Euro liegen statt wie bisher anvisiert zwischen 820 bis 900 Mio. Euro.

Quelle: n-tv.de

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