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Nur ein minimales Umsatzplus: Karstadt steckt tiefer in roten Zahlen

Die Karstadt-Warenhäuser sind nach einem Zeitungsbericht im vergangenen Geschäftsjahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Wie aus der jetzt im Bundesanzeiger veröffentlichten Bilanz hervorgehe, lag der Nettoverlust des Geschäftsjahres 2013/14 bei 190 Millionen Euro nach 131 Millionen Euro im Vorjahr, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete. Hauptursache waren Sonderbelastungen von insgesamt 83 Millionen Euro - vor allem infolge des Sparprogramms, das auch Personalabbau und die Schließung von Filialen vorsieht.

Das Betriebsergebnis hingegen verbesserte sich der Zeitung zufolge auf minus 108 Millionen von minus 124 Millionen Euro. Der Umsatz der 83 Warenhäuser sank in dem Geschäftsjahr, das am 30. September 2014 endete, um 2,7 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro und fiel den Angaben zufolge damit "geringfügig" höher aus als vorhergesagt.

Das Karstadt-Management macht dafür laut Blatt schlechte Witterungsverhältnisse im Weihnachtsgeschäft verantwortlich und Werbekonzepte wie etwa die Show "Fashion Hero" auf Pro 7, die die Erwartungen verfehlten. Dies habe zu erhöhten Lagerbeständen geführt.

Quelle: n-tv.de

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