Wirtschaft
In China kann VW beim Absatz zur Zeit nicht glänzen.
In China kann VW beim Absatz zur Zeit nicht glänzen.(Foto: picture alliance / dpa)

Umsatzrückgang in China: Kein Aufatmen für VW

Im Januar noch war ein kleines Licht am VW-Horizont zu erkennen, die Verkäufe hatten weltweit zugelegt. Doch die Weltwirtschaft gönnt dem Wolfsburger Autobauer nur eine kurze Verschnaufpause: Auslöser ist der chinesische Markt.

Der Start ins Jahr 2016 begann für VW eigentlich ganz gut: Um 2,8 Prozent hatten die Verkäufe im Januar im Vergleich zum Vorjahr zulegen können. Doch der Aufwärtstrend war schneller wieder weg als gedacht. Im Februar lieferte VW weltweit 394.400 Fahrzeuge aus, damit flaute der Absatz um 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab. Im Jahresverlauf beträgt das Minus zum Vormonat 0,5 Prozent.

Auslöser für den Rückgang ist laut Aussagen des Konzerns vor allem das schwächere China-Geschäft im zweiten Monat des Jahres. Im Reich der Mitte wurde dieses Jahr das chinesische Neujahrsfest später gefeiert als sonst - und das spüren die Wolfsburger beim Absatz.

Auch Russland, Südamerika und USA schwach

China ist jedoch nicht das einzige Sorgenkind von VW: Auch auf den wichtigen Märkten Russland und in Südamerika kämpft das Unternehmen mir kräftigen Umsatzrückgängen. In den USA wurde der Verkauf von Diesel-Fahrzeugen nach Bekanntwerden des Abgasskandals gestoppt. VW musste hier beim Fahrzeugverkauf im Februar ein Minus von 13,2 Prozent verkraften. Auf das ganze Jahr gesehen liegt der Rückgang bei 13,8 Prozent.

Bei VW lässt man sich von den Februar-Zahlen nicht verschrecken. Auf Jahressicht und global gesehen zeichne sich beinahe ein positives Bild ab: "Die Verkäufe der Marke Volkswagen bleiben weltweit betrachtet nahezu stabil", erklärte VW-Markenvorstand Jürgen Stackmann.

Quelle: n-tv.de

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