Wirtschaft
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Mehr in der Kasse: Kion stapelt sich die Bücher voll

Ungeachtet der schleppenden Weltkonjunktur läuft es beim Gabelstapler-Hersteller Kion rund. Bei allen wichtigen Kennzahlen legt das Unternehmen zu. Von überall aus der Welt kommen Bestellungen. Selbst die Ukraine-Krise perlt ab.

Der Gabelstapler-Hersteller Kion hat im dritten Quartal auf breiter Front zugelegt und seine Jahresziele bekräftigt. Getrieben von der Dynamik in Westeuropa, Asien und Osteuropa kletterte der Ordereingang von Juli bis September um neun Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Damit übertraf das MDax-Unternehmen die Prognosen der Analysten.

"Unsere Widerstandfähigkeit gegen eine eingetrübte Weltkonjunktur wird zusätzlich gestärkt, weil unsere Kundenbasis sehr vielfältige Branchen umfasst", sagte Konzernchef Gordon Riske.

Der Umsatz des Unternehmens legte um gut fünf Prozent auf 1,14 Milliarden Euro zu. Zudem verdiente der Anbieter von Gabelstaplern, Lagertechnik und verbundenen Dienstleistungen mit netto 58 Millionen Euro nicht nur deutlich mehr als im Vorjahr, sondern darüber hinaus auch mehr als Analysten prognostiziert hatten. Das ist zum einen auf den operativen Ergebniszuwachs zurückzuführen - das bereinigte Ebit stieg um gut elf Prozent auf 111,8 Millionen Euro -, zum anderen auf ein verbessertes Finanzergebnis.

Markt zufrieden

Am Ausblick für das Gesamtjahr 2014 hält das Wiesbadener Unternehmen fest. Demnach will Kion in diesem Jahr beim Umsatz und Auftragseingang wieder zulegen. Zudem sollen das operative Ergebnis und die Marge weiter wachsen. Kion ist nach eigenen Angaben mit den sechs Marken Linde, Still, Fenwick, OM Still, Baoli und Voltas Marktführer für Flurförderzeuge in West- und Osteuropa, weltweit die Nummer zwei ihrer Branche und führender ausländischer Anbieter in China.

Voll im Rahmen der Erwartung seien die Zahlen von Kion ausgefallen, heißt es im Handel. Dies gelte besonders für Auftragseingang und die Umsätze. Auch der Ausblick sei wie erhofft bestätigt worden. Die Gewinnkennziffern fielen sogar leicht besser aus als gedacht Für die Aktie dürfte es danach weiter nach oben gehen. "Gut ankommen dürfte vor allem der weitere Margenanstieg", sagt ein Händler. Auch das Umsatzplus von rund 16 Prozent in Osteuropa gefalle, da es damit keine Blessuren wegen der Russland-Ukraine-Krise zeige.

Quelle: n-tv.de

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