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Köln und Leverkusen betroffen: Lanxess will laut Bericht 1200 Jobs streichen

Das neue Sparprogramm beim Chemiekonzern Lanxess dürfte für viel Unmut bei den Mitarbeitern sorgen: Laut einem Zeitungsbericht will die Unternehmensführung massiv Stellen streichen - vor allem in Deutschland. Auch betriebsbedingte Kündigungen seien möglich.

Der Chemiekonzern Lanxess will im Zuge seines Sparprogramms "Let's Lanxess again" bis zu 1200 Arbeitsplätze streichen - das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf Konzern-Kreise. Insgesamt arbeiten derzeit rund 16.900 Mitarbeiter in 31 Ländern für den Dax-Konzern.

Die Stellen sollen laut Bericht in der klassischen Verwaltung, im Marketing sowie in der zentralen Forschung und Entwicklung wegfallen. Betroffen seien vor allem die Standorte Köln und Leverkusen, wo diese Funktionen zum großen Teil angesiedelt sind.

Beim neuen Sparprogramm setzt man auf freiwilliges Ausscheiden. Unter anderem bietet der Konzern Vorruhestand ab 58 Jahren und bis zu 1,4 Monatsgehälter Abfindung pro Beschäftigungsjahr, wie die Zeitung weiter schreibt. Kämen durch freiwilliges Ausscheiden nicht genug Einsparungen zusammen, seien aber betriebsbedingte Kündigungen möglich, hieß es weiter.

Ein Lanxess-Sprecher wollte den Pressebericht nicht kommentieren. Er verwies auf den 6. November. Dann findet ein Medien- und Kapitalmarkttag statt, auf dem Lanxess-Chef Matthias Zachert das Umbau-Programm vorstellen werde. Am heutigen Freitag verhandeln laut "Rheinischer Post" Konzern und Arbeitnehmervertreter über den Sozialplan.

Quelle: n-tv.de

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