Wirtschaft
Schlingernde Bordnetzsparte soll auf Kurs gebracht werden.
Schlingernde Bordnetzsparte soll auf Kurs gebracht werden.(Foto: picture alliance / dpa)

Neue Jahresprognose: Leoni verliert Spartenvorstand

Kürzlich hat Leoni mit einer Gewinnwarnung die Anleger aufgeschreckt. Nun gibt es beim Kabelhersteller und Autozulieferer eine wichtige personelle Veränderung.

Der Kabelhersteller und Autozulieferer Leoni muss sich einen neuen Chef für seine Bordnetzsparte suchen. Andreas Brand lege sein Amt im Vorstand nieder, teilten die Nürnberger mit. Bis zur Nachfolgeregelung übernehmen die beiden Vorstände Frank Hiller und Dieter Bellé seine Aufgaben.

Zugleich stellte Leoni nach der folgenreichen Gewinnwarnung von vor drei Wochen eine neue Jahresprognose auf. Demnach soll der Umsatz im laufenden Jahr mindestens 4,4 Milliarden Euro und der Betriebsgewinn mehr als 130 Millionen Euro betragen, hieß es. Die Franken arbeiten weiter an einem Konzept, um ihre zuletzt schlingernde Bordnetzsparte wieder auf einen ertragreichen Wachstumskurs zu führen.

Leoni hatte mit einer Gewinnwarnung Mitte Oktober einen Kursrutsch seiner Aktie ausgelöst. Analysten hatten bemängelt, dass das Traditionsunternehmen keine neuen Jahresziele benannt hatte, nachdem es die vorangegangene Ergebnisprognose gekippt hatte. Erst Mitte September hatte Leoni seine Ziele für 2016 wegen des Verkaufs der Hälfte an seinem chinesischen Bordnetz-Werk gesenkt.

Quelle: n-tv.de

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