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Wirtschaft

Samstag, 31. Oktober 2009

Buchhalter des Rekordbetrügers: Madoff-Helfer vor Gericht

Der im Skandal um den Milliardenbetrüger Bernhard Madoff angeklagte Buchhalter wird sich wohl schuldig bekennen. Das zumindest glaubt die US-Staatsanwaltschaft.
Am Ende seiner Karriere: David Friehling.

Am Ende seiner Karriere: David Friehling.
(Foto: AP)

Es sei zu erwarten, dass der 49-jährige David Friehling bei der gerichtlichen Vorverhandlung am kommenden Dienstag unter anderem Wertpapier- und Steuerbetrug einräumen werde, erklärte die Staatsanwaltschaft in einem Schreiben.

Friehling soll als externer Buchhalter für Madoff über einen Zeitraum von mehr als 17 Jahren Bilanzprüfungen vorgetäuscht haben. Ihm drohen mehrere Jahrzehnte Haft.

Madoff selbst wurde im Juni zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt worden und hat seine Freiheitsstrafe in einer Vollzugsanstalt im US-Bundesstaat North Carolina bereits angetreten.

Madoff hatte sich im größten Betrugsfall in der Geschichte der Wall Street in allen Anklagepunkten schuldig bekannt. Der 70-jährige frühere Nasdaq-Chef räumte ein, über 20 Jahre hinweg ein gigantisches Schneeballsystem betrieben und so Tausende Anleger um bis zu 65 Mrd. Dollar geprellt zu haben.

Im August hatte schon der frühere Finanzchef von Madoff eine Beteiligung an dem Betrugsfall eingeräumt. Frank DiPascali bekannte sich in zehn Anklagepunkten für schuldig, unter anderem der Verschwörung, der Geldwäsche, des Wertpapierbetrugs und des Meineids.

Video
Madoff-Komplize DiPascali
Schuldig in allen Anklagepunkten
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rts

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