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Wirtschaft

Dienstag, 03. November 2009

Stabiles operatives Ergebnis : Metro hat zu kämpfen

Der Handelsriese Metro hat im dritten Quartal wegen Währungsschwankungen erneut Erlösrückgänge verzeichnet. Auch im wichtigen Schlussquartal werde "nicht mit einer "wesentlichen Trendverbesserung" gerechnet, teilte der Konzern in Düsseldorf mit.
"Shape 2012 beginnt zu wirken."

"Shape 2012 beginnt zu wirken."
(Foto: dpa)

Metro steuert mit einem Programm entgegen, das die Kosten senken und den Umsatz erhöhen soll. Die eingeleiteten Maßnahmen zeigten im abgelaufenen Vierteljahr Wirkung.

Die Metro konnte das operative Ergebnis - die Umbaukosten nicht eingerechnet - vor Steuern und Zinsen (Ebit) mit 357 (Vorjahr: 361) Mio. Euro nahezu stabil halten. "Shape 2012 beginnt zu wirken", teilte Metro-Chef Eckhard Cordes mit. Unter anderem sollen konzernweit rund 15.000 Stellen, eventuell sogar etwas mehr, abgebaut werden. Die Eigenmarken werden gestärkt und die Sortimente geändert.

Der Umsatz sank hingegen von Juli bis September um 4,6 Prozent auf 15,6 Mrd. Euro. Bereinigt um Währungseffekte hielt sich der Erlös stabil. Nach Anteilen Dritter wies Metro einen Gewinn von 72 Mio. Euro nach 183 Mio. im Vorjahreszeitraum aus. Auf eine konkrete Prognose für das laufende Jahr verzichtete der Konzern abermals.

Analysten hatten für das dritte Quartal im Durchschnitt mit einem Umsatz von 15,6 Mrd. Euro, einem Ebit vor Sonderfaktoren von 340 Mio. Euro und einem Überschuss von 72 Mio. Euro gerechnet. Die Restrukturierungsaufwendungen hatten sie dabei mit 64 Mio. Euro angesetzt.

wne/rts

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