Wirtschaft

"Nicht um jeden Preis": Metro rückt von Karstadt ab

Der Handelskonzern Metro sieht eine mögliche Fusion seiner Warenhaus-Sparte Kaufhof mit der insolventen Arcandor-Tochter Karstadt wieder deutlich zurückhaltender.

Vize Thomas Unger (r.) mit Metro-Chef Eckehard Cordes.
Vize Thomas Unger (r.) mit Metro-Chef Eckehard Cordes.(Foto: picture-alliance/ dpa)

"Wir brauchen die Erweiterung mit Karstadt-Häusern nicht um jeden Preis", sagte der neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thomas Unger dem "Handelsblatt": "Die Werthaltigkeit der Karstadt-Warenhäuser wird durch Warten nicht besser."

Metro hatte in den vergangenen Monaten immer wieder vergeblich Interesse an Karstadt bekundet, um Kaufhof mit Karstadt zu einer "Warenhaus AG" zu verschmelzen. Stattdessen kündigte Unger nun erneut einen Verkauf von Kaufhof an. "Kaufhof ist sehr erfolgreich, passt nur nicht in unsere Internationalisierungsstrategie", sagte er. Wachstum sucht Metro mit der Sparte Media-Saturn verstärkt in Osteuropa und Asien. Einen Börsengang von Media-Saturn schloss Unger dem "Handelsblatt" zufolge nicht aus.

Quelle: n-tv.de

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