Dienstag, 13. Oktober 2009
"Nicht um jeden Preis": Metro rückt von Karstadt ab
Der Handelskonzern Metro sieht eine mögliche Fusion seiner Warenhaus-Sparte Kaufhof mit der insolventen Arcandor-Tochter Karstadt wieder deutlich zurückhaltender."Wir brauchen die Erweiterung mit Karstadt-Häusern nicht um jeden Preis", sagte der neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende Thomas Unger dem "Handelsblatt": "Die Werthaltigkeit der Karstadt-Warenhäuser wird durch Warten nicht besser."
Metro hatte in den vergangenen Monaten immer wieder vergeblich Interesse an Karstadt bekundet, um Kaufhof mit Karstadt zu einer "Warenhaus AG" zu verschmelzen. Stattdessen kündigte Unger nun erneut einen Verkauf von Kaufhof an. "Kaufhof ist sehr erfolgreich, passt nur nicht in unsere Internationalisierungsstrategie", sagte er. Wachstum sucht Metro mit der Sparte Media-Saturn verstärkt in Osteuropa und Asien. Einen Börsengang von Media-Saturn schloss Unger dem "Handelsblatt" zufolge nicht aus.
AFP
Hintergründe zur Nachricht
Wirtschaft
-
Brüssel nickt ab
Google darf Motorola schlucken
-
Megafusion geplatzt, Gewinn verdoppelt
Deutsche Börse schüttet aus
-
Kein Nachlassen des Spardrucks
Gläubiger bleiben gegenüber Athen hart
-
Wie geht es weiter in Athen?
Dax legt zu
-
Finanzinvestor plant Verkauf
Ducati soll Milliarde bringen
-
Ernüchterung belastet
Euro gibt Gewinne ab
-
Aktie durchbricht 500-Dollar-Marke
Apple so wertvoll wie nie
-
Bei Finanzaktien
Frankreich erlaubt Leerverkäufe
-
Apple-Aktie über 500 Dollar wert
US-Börsen im Plus
-
Deutsche Bank will Kapitel beenden
775 Millionen für Kirchs Erben
-
Koch präsentiert gute Zahlen
Bilfinger macht Gewinnsprung
-
Amerikaner brauchen Wachstum
Die USA im Zugzwang

