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Wirtschaft

Samstag, 21. November 2009

Extreme Nebenwirkungen: Millionenstrafe für Pfizer

Ein US-Gericht verurteilt den Pharmagiganten Pfizer zur Zahlung einer Geldstrafe von 6,3 Mio. Dollar. Eine Patentien kämpft nach Einnahme von Mitteln aus dem Hause Pfizer gegen den Brustkrebs. Weitere Klagen stehen an.
Auf Pfizer rollt eine Klagewelle zu.

Auf Pfizer rollt eine Klagewelle zu.
(Foto: AP)

 Die Geschworenen kamen am Freitag in Philadelphia zu dem Ergebnis, dass die von den Pfizer-Töchtern Wyeth sowie Pharmacia & Upjohn hergestellten Menopausen-Mittel Premarin, Provera und Prempro bei der Klägerin Brustkrebs verursacht hätten.

Nach Angaben des Anwalts der 66-Jährigen wurden die Pfizer-Töchter zusätzlich zu Geldstrafen verurteilt, weil sie nicht über die Risiken der Medikamente informiert hätten. Über die Höhe der Geldbußen soll am Montag entschieden werden.

Die jetzt verhängte Strafe ist die höchste, die bisher im Zusammenhang mit Gerichtsverfahren wegen des Medikaments Prempro verhängt wurde. Insgesamt sind wegen des Produkts etwa 1500 Verfahren anhängig, wie der Anwalt der Klägerin sagte. Pfizer äußerte sich über den Richterspruch enttäuscht und erwägt, Rechtsmittel einzulegen.

rts

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