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In den zeitweise geschlossenen Filialen wird seit geraumer Zeit wieder gearbeitet.
In den zeitweise geschlossenen Filialen wird seit geraumer Zeit wieder gearbeitet.(Foto: dpa)

Insolvente Burger-King-Filialen: Nach Lohnzahlung läuft Investorensuche

Für die meisten Mitarbeiter der insolventen Burger-King-Filialen ist Weihnachten gerettet. Nach Angaben von Insolvenzverwalter Odebrecht sind ausstehende Löhne gezahlt worden. Nun arbeite man an einer langfristigen Lösung.

Zahlreiche Mitarbeiter der insolventen Burger-King-Filialen haben kurz vor Weihnachten ausstehende Löhne erhalten. Rund 2200 der insgesamt 3100 Mitarbeiter hätten ihr Geld in der vergangenen Woche bekommen, teilte das Büro des vorläufigen Insolvenzverwalters Marc Odebrecht mit.

In ungefähr 100 "Ausnahmefällen" sei eine Auszahlung aber rechtlich nicht möglich gewesen. "Um diese Mitarbeiter kümmert sich das Team intensiv." Die übrigen rund 800 Angestellten hatten ihren Lohn für November demnach ohnehin bereits erhalten.

Odebrecht erklärte, "sämtliche tarifvertraglichen und individuellen arbeitsrechtlichen Vereinbarungen" für die Burger-King-Mitarbeiter würden eingehalten. Als nächstes werde ein "strukturiertes Bieterverfahren" auf den Weg gebracht mit dem Ziel, einen "nachhaltig interessierten, verlässlichen Investor" für die fast 90 Filialen zu finden. Vor dem Hintergrund früherer Berichte über Hygienemängel versicherte Odebrecht zudem, dass "sämtliche Qualitätsstandards" in den Schnellrestaurants sichergestellt würden.

Burger King Deutschland hatte im November die Verträge mit dem Franchisenehmer Yi-Ko-Holding gekündigt und die Firma aufgefordert, alle Filialen zu schließen. Hintergrund waren Verstöße gegen die vertraglich vereinbarten Arbeitsbedingungen. Anfang Dezember meldete Yi-Ko Insolvenz an. Die Filialen wurden in der vergangenen Woche wieder eröffnet.

Quelle: n-tv.de

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