Dienstag, 05. Januar 2010
Schnäppchenjäger horchen auf: Neue Rabatte bei Karstadt
Die insolvente Warenhauskette Karstadt ist mit dem zurückliegenden Weihnachtsgeschäft zufrieden. Damit die Kunden auch weiterhin an die Wühltische strömen, kündigt der Insolvenzverwalter neue Rabatte an."Wir haben im Weihnachtsgeschäft die hohe Besucher-Frequenz in unseren Häusern wie geplant in gute Geschäfts-Ergebnisse umgesetzt", teilte das Unternehmen in Essen mit.
Nähere Angaben zum Umsatz und zum Vorjahresvergleich wollte der Sprecher des Insolvenzverwalters Thomas Schulz auf Anfrage nicht machen. "Das Weihnachtsgeschäft lief besser als erwartet", sagte er lediglich. Mit einer breitangelegten Rabatt-Aktion wolle das Unternehmen nun im Januar an den positiven Trend anknüpfen.
Bei der Suche nach Investoren für die Warenhäuser stünden nun Gespräche mit den rund 30 Interessenten bevor, hieß es. Ziel sei es weiterhin, die Warenhauskette als Ganzes zu verkaufen, sagte Schulz. Spätestens bis zum Sommer werde mit einer Lösung gerechnet.
Auf der Strecke geblieben
Nach den bereits im vergangenen Jahr vorgelegten Plänen von Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg sollen bis zum Frühjahr bundesweit 13 Karstadt-Häuser geschlossen werden.
Der Insolvenzverwalter hofft dabei auf eine Rettung für die verbleibenden rund 120 Häuser durch den Einstieg eines Investors. Für die Karstadt-Mutter Arcandor mit Sitz in Essen und den Versandhändler Quelle am Standort Fürth gibt es dagegen keine Zukunft mehr.
dpa
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