Wirtschaft

Starke Absatzzahlen Nobelmarken überzeugen

07.11.2012, 17:35 Uhr
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BMW ist seit geraumer zeit auf der Überholspur. (Foto: dapd)

BMW und Audi haben im Oktober beim Absatz erneut zweistellig zugelegt. Anders als Daimler wachsen die bayerischen Nobelmarken auch in China weiter kräftig. Mercedes schaut dort in die Röhre.

Audi, BMW und Daimler haben im Oktober wieder deutlich

mehr Autos verkauft. Anders als die Stuttgarter legten die bayerische Nobelmarken

sogar erneut zweistellig zu. Vor allem in China wuchs Audi deutlich und übertraf

dort bereits nach zehn Monaten den Rekordabsatz des Vorjahres. Doch auch im von

der Autokrise gebeutelten Europa wuchs die Nobelmarke weiter.

Weltweit setzte Audi im ersten Monat des vierten Quartals

rund 123.600 Autos ab, fast 14 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit summieren

sich die Verkäufe seit Januar auf rund 1,2 Millionen Fahrzeuge, wie Audi am Mittwoch

mitteilte. Das ist ein Plus von fast 13 Prozent. "China bleibt einer der stärksten

Wachstumsmotoren für Audi", sagte Vertriebschef Luca de Meo.

BMW steigerte seinen Absatz im Oktober weltweit um mehr

als 12 Prozent, wie Konzernchef Norbert Reithofer bereits sagte, ohne

konkrete Zahlen zu nennen. In China verkauften die Münchner 27.828 Autos, ein Plus

von fast 52 Prozent. Seit Januar kletterte die Zahl der verkauften BMWs im Reich

der Mitte auf 264 884. Das entspricht einem Zuwachs von 35,2 Prozent, wie ein Sprecher

sagte.

Die kompletten Absatzzahlen

veröffentlicht BMW am Freitag. Daimler hatte am Dienstag Oktober-Zahlen vorgelegt.

Zwar startete die Pkw-Sparte in Summe mit einem spürbaren Absatzplus von 6,2 Prozent

oder 118 609 verkauften Autos ins letzte Quartal des Jahres. Doch die entscheidende

Region China kam nicht vom Fleck - und ist jüngst im Oktobervergleich mit minus

3,9 Prozent auf sogar rückläufig.

Quelle: ntv.de, dpa