Wirtschaft
Denkt über seine Zukunft nach: René Obermann.
Denkt über seine Zukunft nach: René Obermann.(Foto: dapd)

Nächster Job klein aber fein: Obermann gibt Hinweise

Die Deutsche Telekom ist ein Tanker in der deutschen Unternehmensflotte. Für ihren Vorstandsvorsitzenden René Obermann darf es beim nächsten Mal aber ruhig eine Nummer kleiner sein. Erstmals lässt der scheidende Konzernlenker durchblicken, wie er sich seine berufliche Zukunft in der Zeit nach der Telekom vorstellt.

Der scheidende Telekom-Chef René Obermann will zu einem kleineren Unternehmen wechseln. Er wolle in einer Firma arbeiten, bei der man auch enger mit der technischen Seite des Geschäfts zu tun habe, sagte Obermann auf der Innovationskonferenz DLD13 in München. Er könne sich sehr gut den Wechsel in ein anderes Land vorstellen, in die USA ziehe es ihn aber nicht: "Dafür bin ich zu sehr Europäer", erklärte Obermann. Es waren die ersten konkreteren Hinweise auf seinen nächsten Job nach der überraschenden Rückzugs-Ankündigung kurz vor Weihnachten.

Der Manager, der in diesem Jahr 50 Jahre alt wird, wird den Chefsessel bei der Deutschen Telekom zum Jahresende aufgeben. Nachfolger ist Finanzvorstand Timotheus Höttges. "Die Technologie entwickelt sich so schnell, dass ich den Lernprozess neu starten will", erläuterte Obermann die Hintergründe für seinen Abgang nach sieben Jahren.

Bei der Konferenz DLD ("Digital Life Design") tauschen sich seit Sonntag Unternehmer, Experten, Investoren und Medienvertreter über Internet-Trends und Entwicklungen der Digitalisierung aus. Die DLD-Konferenz unter der Schirmherrschaft des Verlegers Hubert Burda findet seit 2005 jährlich statt und gilt als eine der wichtigsten Veranstaltungen ihrer Art weltweit.

Quelle: n-tv.de

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