Wirtschaft
Der Sommer war die stärkste Luftfrachtzeit für DHL seit der Finanzkrise.
Der Sommer war die stärkste Luftfrachtzeit für DHL seit der Finanzkrise.(Foto: picture alliance / dpa)
Donnerstag, 09. November 2017

Solides Wachstum: Onlineboom und Briefwahlen beflügeln Post

Der florierende Online-Handel und die rege Nachfrage nach Express-Sendungen geben der Deutschen Post Rückenwind. Hinzu kommt die hohe Teilnahme an Briefwahlen. Nun bereitet sich der Konzern auf ein starkes Weihnachtsgeschäft vor.

Ein florierender Onlinehandel sowie die rege Teilnahem an der Briefwahl haben bei der Deutschen Post für ein glänzendes Quartal gesorgt. Umsatz und Gewinn legten zu. Die Jahresziele sind nach neun Monaten für den Dax-Konzern greifbar. "Wir erwarten für das Schlussquartal ein starkes Weihnachtsgeschäft und sind zuversichtlich, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen," sagte Vorstandsvorsitzender Frank Appel.

Zwischen Juli und Ende September kletterte der Überschuss auf Jahressicht um fast vier Prozent auf 641 Millionen. Die Einnahmen stiegen um beinahe sechs Prozent auf gut 14,6 Milliarden Euro. Die wichtigste Zielgröße, das operative Ergebnis (Ebit), erhöhte sich um knapp elf Prozent auf auf 834 Millionen Euro.

Zum Umsatz- und Ebit-Wachstum trugen alle Geschäftsfelder bei. Besonders stark war die Entwicklung bei den beiden Segmenten DHL Express und Post-eCommerce-Parcel. Aber auch der Bereich Global Forwarding/Freight mit der Luftfracht, Seefracht und dem Landtransport hat sich verbessert. Die "zusätzlichen Mengen im Zusammenhang mit der Bundestagswahl" konnten den Rückgang bei Briefsendungen ausgleichen.

Die Post, wie andere Logistikunternehmen, profitiert aktuell von der Beschleunigung im Welthandel und dem deutschen Exportwachstum. Das schlug sich laut Analysten im Sommer in den höchsten Transportvolumina bei Luftfracht seit der Finanzkrise niederschlugen.

Die Deutsche Post DHL ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter für Logistik und Briefkommunikation. Der Konzern beschäftigt rund 510.000 Menschen weltweit.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen