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Wirtschaft

Freitag, 13. November 2009

Gespräche mit Interessenten: Playboy will gekauft werden

Der Playboy-Konzern will sich offenbar selbst an den Mann bringen. Ein Kaufpreis von 300 Mio. US-Dollar stehe bei Verhandlungen mit zwei Interessenten im Raum, verlautete aus Unternehmenskreisen.
Playboy-Gründer Hugh Hefner mit drei seiner Freundinnen.

Playboy-Gründer Hugh Hefner mit drei seiner Freundinnen.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Herausgeber des bekannten Männermagazins führe einerseits Gespräche mit seinem ehemaligen Unterhaltungschef Jim Griffiths und andererseits mit dem Finanzinvestor Golden Gate Capital.

Bereits zuvor hatte Reuters gemeldet, dass Playboy auch mit der Iconix Brand Group verhandele. Der Besitzer und Lizenzvertreiber von Modemarken wolle einen Verlags-Partner mit ins Boot holen, der den Playboy herausgeben soll, während das Iconix selbst das Playboy-Lizenzgeschäft betreiben wolle.

Der Playboy, der auch eine TV- und Bestellvideo-Sparte besitzt, sucht schon seit Monaten nach einem Käufer. Dem Unternehmen setzt seit einigen Jahren die wachsende Konkurrenz im Internet zu. Die Umsätze gehen zurück, auch weil das Werbegeschäft wie bei den meisten Zeitungen und Magazinen in den USA rückläufig ist.

Die Playboy-Aktie legte zum Wochenausklang kräftig zu. Bereits am Donnerstag war sie um 41 Prozent in die Höhe geschossen, als die Spekulationen über einen Verkauf des Verlags aufkamen. In den vergangenen beiden Jahren hatte das Papier allerdings 75 Prozent an Wert verloren.

wne/rts

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