Freitag, 13. November 2009
Gespräche mit Interessenten: Playboy will gekauft werden
Der Playboy-Konzern will sich offenbar selbst an den Mann bringen. Ein Kaufpreis von 300 Mio. US-Dollar stehe bei Verhandlungen mit zwei Interessenten im Raum, verlautete aus Unternehmenskreisen.Der Herausgeber des bekannten Männermagazins führe einerseits Gespräche mit seinem ehemaligen Unterhaltungschef Jim Griffiths und andererseits mit dem Finanzinvestor Golden Gate Capital.
Bereits zuvor hatte Reuters gemeldet, dass Playboy auch mit der Iconix Brand Group verhandele. Der Besitzer und Lizenzvertreiber von Modemarken wolle einen Verlags-Partner mit ins Boot holen, der den Playboy herausgeben soll, während das Iconix selbst das Playboy-Lizenzgeschäft betreiben wolle.
Der Playboy, der auch eine TV- und Bestellvideo-Sparte besitzt, sucht schon seit Monaten nach einem Käufer. Dem Unternehmen setzt seit einigen Jahren die wachsende Konkurrenz im Internet zu. Die Umsätze gehen zurück, auch weil das Werbegeschäft wie bei den meisten Zeitungen und Magazinen in den USA rückläufig ist.
Die Playboy-Aktie legte zum Wochenausklang kräftig zu. Bereits am Donnerstag war sie um 41 Prozent in die Höhe geschossen, als die Spekulationen über einen Verkauf des Verlags aufkamen. In den vergangenen beiden Jahren hatte das Papier allerdings 75 Prozent an Wert verloren.
wne/rts
Hintergründe zur Nachricht
Kursinformationen
Wirtschaft
-
Stimmungstöter Europa
Kursverluste an der Wall Street
-
Telefonica überrascht
O2 soll an die Börse
-
Presta-Mitarbeiter müssen gehen
ThyssenKrupp kündigt
-
Griechenland-Exporte
Euler Hermes versichert nicht
-
Hiobsbotschaften und "Todeskreuz"
Dax kennt kein Halten
-
Spanien-Angst wächst
Euro stürzt unter 1,24 Dollar
-
Boni-Streit vor Londoner Gericht
Coba erleidet Schlappe
-
Verbleib im Deutsche-Bank-Turm
Börsig behält Privilegien
-
"Das Urteil ist gefallen"
Schlecker steht vor dem Aus
-
Defizitabbau darf länger dauern
EU kommt Spanien entgegen
-
Zwischen Krisenangst und Optimismus
Konjunktur bleibt wackelig
-
Rätselraten um Bankia-Hilfen
EZB wurde gar nicht gefragt
