Wirtschaft
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Wachstum auf allen Märkten: Premiumhersteller melden Rekordverkäufe

Mercedes, BMW und Audi sind weiter Kundenlieblinge: Die drei Hersteller verkaufen deutlich mehr Autos. Dank der Nachfrage verbuchen sie gleich mehrere Rekorde. Vor allem im Ausland sind die Wagen begehrt.

Die drei deutschen Premium-Hersteller BMW, Mercedes und Audi haben im vergangenen Jahr neue Absatzrekorde aufgestellt. Während der Hersteller mit dem Stern weltweit nach eigenen Angaben 1,7 Millionen Fahrzeuge an die Kunden übergab, knackten die Münchner erstmals die Zwei-Millionen-Marke. Audi erreichte sein Absatzzziel von 1,7 Millionen Wagen.

Insgesamt setzte BMW 2,12 Millionen Neuwagen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab, wie der Konzern mitteilte. Zulegen konnte der weltgrößte Oberklasse-Hersteller in allen wichtigen Regionen: In Europa, Nordamerika und Asien mit dem Riesenmarkt China wurden mehr Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor.

Ein wichtiger Treiber blieben Autos in Geländewagen-Optik: So konnte BMW von seinem derzeit größten SUV-Modell X5 über ein Drittel mehr verkaufen als 2013. Geplant ist bereits ein noch größeres Modell, das etwa mit dem Q7 der Volkswagen-Tochter Audi oder dem GL von Daimlers Kernmarke Mercedes-Benz konkurrieren soll. Die BMW-Luxustochter Rolls-Royce will in diesem Jahr über ein SUV-Modell entscheiden.

USA bleiben wichtigster Daimler-Markt

Für Daimler gab es 2014 zudem eine weitere Premiere: Erstmals wurden mehr Autos in China als in Deutschland abgesetzt. So verkauften die Stuttgarter knapp 282.000 Modelle in dem asiatischen Land. Auf dem Heimatmarkt waren es gut 261.000. Größter Einzelmarkt waren mit rund 330.000 übergebenen Wagen die USA.

Für Mercedes war 2014 das vierte Rekordjahr in Folge. Das weltweite Absatzplus belief sich auf 13 Prozent - auf 1,65 Millionen Autos. Für die Kleinwagenmarke Smart dagegen musste der Konzern 2014 einen Absatzrückgang von knapp 11 Prozent auf knapp 90.000 Modelle hinnehmen. Rasante Zuwächse konnten die Stuttgarter dabei in den früheren Krisenländern Portugal (46 Prozent) und Spanien (30 Prozent) verzeichnen.

Als dritte im Bunde meldete die VW-Tochter Audi für das vergangene Jahr 1,74 Millionen verkaufte Wagen - ein Plus von mehr als einem Zehntel. Vertriebsvorstand Luca de Meo hatte Anfang Dezember angekündigt, dass Audi 2014 das eigene Jahresziel von 1,7 Millionen Auslieferungen klar übertreffen werde.

Vor allem die begehrten SUV-Modelle und die 2014 erstmals weltweit verfügbare A3-Familie trugen zu der starken Absatzbilanz bei. Das Unternehmen konnte in allen Weltregionen zulegen und Marktanteile gewinnen. In China habe Audi den Vorsprung im Premiumsegment weiter ausgebaut und liege in Europa deutlich über dem Vor-Krisen-Niveau von 2007. "Auf dem US-Markt wächst Audi fast drei Mal so schnell wie der gesamte Automobilabsatz", sagte de Meo.

Quelle: n-tv.de

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