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Von Ab- und Aufsteigern: ProSiebenSat.1 kommt in den Dax

Im Dax kommt es zu einem Wechsel - der TV-Konzern ProSiebenSat.1 rückt in die erste deutsche Börsenliga auf. Dafür muss ein Salz- und Düngerhersteller das Feld räumen.

Das Medienunternehmen ProSiebenSat.1 rückt noch vor Ostern in den Dax auf. Dort ersetzt es die Aktien des Salz- und Düngerherstellers K+S, die ihrerseits in den MDax absteigen werden, wie die Deutsche Börse am Donnerstagabend in Eschborn mitteilte. Der Wechsel werde am Freitag (18. März) nach Handelsschluss vorgenommen und zum Montag (21. März) wirksam.

"Wir sehen den Aufstieg als Würdigung unserer Arbeit der vergangenen Jahre und als Ansporn, unsere diversifizierte Wachstumsstrategie in Zukunft erfolgreich weiter zu verfolgen", sagte der Vorstandschef von ProSiebenSat.1, Thomas Ebeling, laut Mitteilung des Unternehmens.

Nach Angaben der Deutschen Börse wird zudem der seit Dezember an der Frankfurter Börse notierte Möbelgigant Steinhoff, zu dem unter anderem der Händler Poco gehört, in den Index der mittelgroßen Werte aufgenommen. Vom Kleinwerte-Index SDax steigen zudem die Anteilsscheine des Immobilienunternehmens Alstria Office Reit in den MDax auf. Ihren Platz räumen müssen dafür der Stahlhändler Klöckner & Co und der Autohändler ElringKlinger.

Diese beiden werden sich ab dem 21. März im SDax wiederfinden. Dort einziehen werden darüber hinaus die Papiere der Bausparkasse- und Versicherungsgruppe W&W, der Container-Reederei Hapag-Lloyd und die von Washtec, einem Autowaschstraßen-Bauer.

Daher müssen neben MLP und Sixt Leasing auch Hornbach Baumarkt und Schaltbau ihre Plätze räumen. Auch im Technologiewerte-Index TecDax wird es zwei Neuerungen geben: Der 3D-Metalldruckerhersteller SLM Solutions und der Halbleiterausrüster Süss Microtec werden noch vor Ostern die Plätze des IT-Dienstleisters QSC und des Elektronikspezialisten LPKF einnehmen.

Wichtig sind solche Änderungen vor allem für Fonds, die den Index exakt nachbilden (ETF), da sie diese dann entsprechend umschichten und umgewichten müssen, was in der Regel Einfluss auf die Aktienkurse hat.

Quelle: n-tv.de

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