Donnerstag, 08. Oktober 2009
Schlechte Nachricht für Opel: Russlands Automarkt bricht ein
Der kriselnde Automarkt in Russland kommt nicht wieder in Fahrt. Der Absatz brach im September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 52 Prozent ein, wie der Verband europäischer Firmen in Russland (AEB) mitteilte. Im Vormonat lag der Rückgang bei 54 Prozent. Der September habe im Vergleich zum August eine leichte Stabilisierung gezeigt. Dem russischen Automarkt stehe weiterhin ein äußerst schwieriges Jahr bevor. Anzeichen einer Verbesserung seien für das vierte Quartal nicht absehbar, hieß es weiter. In den ersten neun Monaten des Jahres wurden demnach rund 1,1 Mio. Fahrzeuge verkauft - ein Minus von 51 Prozent.
Russland war auf dem besten Weg, Deutschland in diesem Jahr als größten Automarkt Europas abzulösen. Im Zuge der Wirtschaftskrise brach der Markt aber auf beispiellose Weise ein. Zu leiden hat darunter unter anderem Avtovaz, der größte Autokonzern des Landes. Die Entwicklung in Russland ist auch für den deutschen Autobauer Opel von großem Interesse, der von dem kanadischen Zulieferer Magna und der russischen Sberbank übernommen werden soll. Bei Opel werden große Hoffnungen in den dortigen Markt gesetzt.
rts
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