Wirtschaft
(Foto: picture alliance / Daniel Maurer)
Mittwoch, 14. Juni 2017

Neues Werk für Hightech-Sensoren: Sachsen hofft auf Großinvestition von Bosch

Gewichtige Entscheidung für den Industriestandort Sachsen: Der Technologiekonzern Bosch plant angeblich den Bau einer neuen Hightech-Fabrik in Dresden. Dort sollen dem Vernehmen nach Sensoren für Roboterautos der Zukunft entstehen.

Der Autozulieferer Bosch will bislang unbestätigten Angaben zufolge eine Milliarde Euro in ein neues Chip-Werk in Dresden investieren. Es handele sich dabei um die größte Investition der Firmengeschichte, berichtete die Nachrichtenagentur dpa. Dabei sollen an dem neuen Standort in Sachsen etwa 700 Arbeitsplätze entstehen. Der Produktionsstart sei für 2021 vorgesehen, heißt es.

In dem neuen Halbleiterwerk solle Elektronik für Sensoren produziert werden, berichtete die in der Region erscheinende "Sächsische Zeitung". Ein Sprecher des Unternehmens wollte sich nicht zu den Berichten äußern.

Die Produktion von Sensoren zielt den Medienberichten zufolge auf den Einsatz bei autonomen Automobilen sowie im "Internet der Dinge" ab. Unter diesem Schlagwort verstehen Experten die digitale Vernetzung von Maschinen, Gebäuden und technischen Einrichtungen.

Einzelheiten zu dem Projekt wollen Bundeswirtschaftsministerium und der Konzern angeblich erst am kommenden Montag bekanntgeben. Die Investition wird nach Informationen der "Sächsischen Zeitung" mit erheblichen Fördermitteln unterstützt. Dresden soll sich als Standort gegen harte internationale Konkurrenz durchgesetzt haben.

Quelle: n-tv.de

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