Der Umsatz schmilztSalzgitter in Rot
Der Stahlkonzern Salzgitter blickt nach den ersten neun Monaten des laufenden Jahres auf rote Zahlen. Der starke Umsatz und die einströmenden Gewinne aus dem Vorjahr sind Vergangenheit.
Vor Steuern verbuchte der Konzern nach Angaben von Donnerstag einen Verlust von 261,3 Mio. Euro; vor Jahresfrist stand noch ein Gewinn von gut einer Milliarde Euro zu Buche. Unterm Strich kam der Stahlkonzern auf einen Fehlbetrag von 232,1 Mio. Euro, nach einem Überschuss von 689 Mio. Euro.
Der Umsatz brach von Januar bis Ende September 2009 um 38 Prozent auf 5,96 Mrd. Euro ein.
Im abgelaufenen dritten Quartal habe sich das Ergebnis (minus 66,1 Millionen Euro) im Vergleich zu den Vorquartalen verbessert, teilte Salzgitter weiter mit. Damit setze sich der moderate Aufwärtstrend fort. Es sei davon auszugehen, dass sich das Vorsteuerergebnis weiter in Richtung eines etwa ausgeglichenen Resultats bewegen werde.