Klar über den ErwartungenSandy hilft Home Depot

Das abgelaufene Quartal ist für Home Depot ein erfolgreiches. Die US-amerikanische Baumarktkette ist Nutznießerin der Zerstörungen durch den Hurrican Sandy an der US-Ostküste. Für das laufende Geschäftsjahr setzt sich Home Depot ehrgeizige Ziele.
Der US-Baumarktkette Home Depot ist im vierten Quartal die anhaltende Erholung auf dem US-amerikanischen Immobilienmarkt zugute gekommen. Außerdem profitierte die weltgrößten Kette von Heimwerkermärkten von den Aufbauarbeiten nach dem Wirbelsturm Sandy, der im Oktober vergangenen Jahres große Schäden an der US-Ostküste angerichtet hat.
Im Zeitraum von November bis Anfang Februar steigerte Home Depot den Gewinn unter dem Strich um knapp ein Drittel auf 1 Milliarde US-Dollar. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,68 Dollar, vier Cent mehr als am Markt erwartet.
Der Umsatz legte um 14 Prozent auf 18,25 Milliarden Dollar zu, was auch daran lag, dass das zurückliegende Quartal eine Woche länger war als der entsprechende Vergleichszeitraum. Im vollen Geschäftsjahr verdiente der Konzern mit 4,5 Milliarden ebenfalls deutlich mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 75 Milliarden Dollar.
Die Aktie legt im vorbörslichen Handel um ein knappes Prozent zu. Neben den Ergebnissen dürften sich die Anleger auch über das massive Aktienrückkaufprogramm freuen, das bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015/16 ein Volumen von rund 17 Milliarden Dollar erreichen soll.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Home Depot ein Umsatzwachstum von rund 2 Prozent und eine Steigerung des Ergebnisses je Aktie um 12 Prozent auf 3,37 Milliarden Dollar.