Freitag, 19. März 2010
Gericht kippt Koerfer-Wahl: Schaeffler blitzt ab
Bei der Besetzung des Continental-Aufsichtsrates hat Großaktionär Schaeffler vor Gericht eine Schlappe erlitten. Das Landgericht Hannover habe die Wahl des Schaeffler-Beraters Rolf Koerfer in das Kontrollgremium für nichtig erklärt, bestätigte ein Schaeffler-Sprecher.
"Wir können die Entscheidung nicht nachvollziehen und gehen davon aus, dass gegen dieses Urteil Rechtsmittel eingelegt werden", erklärte er. Ein Conti-Sprecher äußerte sich ähnlich. Geklagt hatten verschiedene Conti-Aktionäre.
Das "Manager Magazin" hatte zuvor berichtet, das Gericht habe seine Entscheidung damit begründet, dass Koerfer möglicherweise zu Interessenkonflikten Anlass gegeben habe. Darüber habe Continental seine Aktionäre vor der Hauptversammlung im April 2009 nicht ausreichend informiert.
Auf dem Aktionärstreffen wurde Koerfer in das Gremium gewählt. Koerfer ist Partner der Kanzlei Oppenhoff & Partner und hat den fränkischen Autozulieferer Schaeffler bei dem Plan beraten, Continental zu übernehmen.
rts
Hintergründe zur Nachricht
Kursinformationen
Wirtschaft
-
Neuer Ärger in Athen
Athen droht Regierungsbruch
-
Damit Europa nicht friert
Gazprom zapft Speicher an
-
Griechischer Oppositionsdruck
Dax beendet Rekordserie
-
China verbraucht weniger
Rohstoffpreise fallen
-
Frisches Kapital für die Bundesliga
Sky hält weiter drauf
-
"99 Prozent done"
Euro unter Druck
-
Handelsdefizit mit politischer Brisanz
USA hängen an Chinas Tropf
-
Hellas und Konjunktur
Wall Street im Minus
-
13. Februar bis 17. Februar 2012
Diese Woche in der Wirtschaft
-
Goldene Nase durch Abkupfern
Dreiste Imitate ausgezeichnet
-
Punktsieg für Hoteliers
Kartellamt mahnt HRS ab
-
Importe brechen ein
Chinas Handel schrumpft


