Donnerstag, 18. März 2010
Massiver Gewinneinbruch: Schlag ins Altana-Kontor
Hohe Sonderabschreibungen und die globale Wirtschaftskrise haben im vergangenen Jahr die Geschäfte des Spezialchemiekonzerns Altana unter Druck gesetzt: Der Nettogewinn des Unternehmens aus dem niederrheinischen Wesel brach um fast 90 Prozent auf elf Millionen Euro ein.
Gleichzeitig reduzierte sich der Umsatz um zwölf Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Vorstandschef Matthias Wolfgruber zeigte sich dennoch zuversichtlich. Bereits im zweiten Halbjahr 2009 hätten sich die Geschäfte wieder deutlich erholt.
Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten rechnet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr mit einer steigenden Nachfrage nach Altana-Produkten. Das Niveau von vor der Krise werde das Unternehmen mit weltweit knapp 4800 Beschäftigten aber erst frühestens 2011 erreichen, hieß es.
Über die Beteiligungsgesellschaft Skion ist die Quandt- Erbin Susanne Klatten mit gut 95 Prozent Mehrheitseigentümerin von Altana. Die verbleibenden Aktionäre sollen auf der kommenden Hauptversammlung Ende Juni gegen eine Abfindung aus dem Kreis der Anteilseigner gedrängt werden.
wne/dpa
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