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Wirtschaft
Dem US-Präsidenten stehen schwierige Projekte ins Haus.

Dem US-Präsidenten stehen schwierige Projekte ins Haus.
(Foto: AP)

Samstag, 30. Januar 2010

US-Präsident Obama warnt: Schulden schaden Wachstum

Die gigantischen Staatsschulden der USA könnten eine Bedrohung für das Wirtschaftswachstum werden, meint US-Präsident Obama und will gegen das überbordende Haushaltsdefizit vorgehen. Priorität habe aber der Arbeitsmarkt.

Präsident Barack Obama hat das Rekorddefizit im Haushalt der USA als unmittelbare Gefahr für die Erholung des Landes aus der größten Wirtschaftskrise seit den 30er Jahren bezeichnet. Das Land halse die Schulden nicht nur den nächsten Generationen auf. Das Defizit bedrohe auch "unsere Märkte, treibt unsere Zinsen in die Höhe und gefährdet die Erholung in diesem Moment", sagte Obama in seiner wöchentlichen Radio- und Internetansprache. Vor der für Montag geplanten Vorlage seines Haushaltsplans 2011 bekräftigte der Staatschef zudem seine Entschlossenheit, den Schuldenberg abzubauen.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen habe oberste Priorität in diesem Jahr, bekräftigte Obama. Gleichzeitig sei es aber entscheidend, das Defizit unter Kontrolle zu bekommen.

Obama hat bei seinem Amtsantritt vor einem Jahr ein Haushaltsloch von 1,3 Billionen Dollar geerbt. Die Hilfsmaßnahmen in der Krise haben es inzwischen auf 1,4 Billionen Dollar erweitert. In jüngsten Umfragen gaben 60 Prozent der Amerikaner einen Schuldenabbau als wichtigstes politisches Ziel an. Bei den Kongresswahlen im November müssen Obama und seine Demokratische Partei Meinungsforschern zufolge mit Verlusten rechnen.

rts

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