Montag, 28. September 2009
Abbott zahlt 4,5 Milliarden Euro: Solvay verkauft Pharmasparte
Solvay-Chef Christian Jourquin.
(Foto: REUTERS)
Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories will das Arzneimittelgeschäft des belgischen Partners Solvay für 4,5 Mrd. Euro in bar übernehmen. Darüber hinaus sei geplant, weitere mehrere hundert Mio. Euro zu investieren und Schulden zu übernehmen, teilten beide Unternehmen mit. Dadurch habe die Transaktion, die noch von den Behörden genehmigt werden muss, einen Gesamtwert von 5,2 Mrd. Euro. Abbott will sich durch den Kauf in den schnell wachsenden Schwellenländern verstärken.
Bis zu 300 Mio. Euro sollen sollen zwischen 2011 und 2013 als erfolgsabhängige Zahlungen fließen. Darüber hinaus will Abbott Schulden in Höhe von 400 Mio. Euro übernehmen. Den Angaben nach wird Abbott durch den Kauf mehr als drei Mrd. US-Dollar (umgerechnet rund 2 Mrd. Euro) zusätzlichen Umsatz erhalten. Solvay macht den Großteil seines Geschäfts außerhalb der USA und ist vor allem in Osteuropa und Asien stark vertreten. Die Unternehmen vermarkten bereits gemeinsam Medikamente.
dpa
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