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Wirtschaft

Donnerstag, 24. September 2009

Wenn alles gut geht bei Arcandor: Spitzenhonorar für Görg

Der Insolvenzverwalter des Handels- und Reisekonzerns Arcandor, Klaus Hubert Görg, kann im Erfolgsfall einem Medienbericht zufolge mit einem Spitzenhonorar in zweistelliger Millionenhöhe rechnen.
Klaus Hubert Görg: Wer wird denn bei den Aussichten so ernst blicken?

Klaus Hubert Görg: Wer wird denn bei den Aussichten so ernst blicken?
(Foto: dpa)

Voraussetzung sei, dass er neben der Arcandor-Beteiligung an Thomas Cook auch die Konzerntöchter Primondo und Karstadt verkaufe, berichtete das Manager Magazin unter Berufung auf Insolvenzrechtsexperten.

Demnach fallen bei den Verkäufen erhebliche Gebühren an. Diese  Gelder fließen den Angaben zufolge in die sogenannte  Insolvenzmasse, nach deren Volumen sich wiederum Görgs Honorar  bestimmt. Deshalb könnte Görg allein der Verkauf der Beteiligung am Reisekonzern Thomas Cook Fachleuten zufolge ein Honorar von 10 bis  15 Mio. Euro einbringen.

Bislang habe Görg stets den Eindruck erweckt, bei der Verwertung  von Arcandor sei kaum Geld für die Gläubiger und den Insolvenzverwalter zu holen, weil nahezu alle Vermögensgegenstände  verpfändet seien, schreibt das Magazin. Zu den 25 Arcandor-Töchtern, für die die Insolvenz eingeläutet wurde, gehört auch der Katalogversender  Quelle. Der Konzern hatte Anfang Juni Insolvenz beantragt.

AFP

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