Wirtschaft

Heiße Zeiten: Stahlkonzerne kochen wieder

Die Stahlindustrie ist ein konjunktureller Frühindikator. Geht es ihr gut, brummt in der Regel auch die Gesamtwirtschaft. Für 2010 sieht es daher gut aus: Die Branche erwartet ein zweistelliges Produktionswachstum.

2010 feuert die deutsche Stahlindustrie wieder kräftig an.
2010 feuert die deutsche Stahlindustrie wieder kräftig an.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die deutsche Stahlindustrie um die Branchenführer ThyssenKrupp und Salzgitter erwartet 2010 ein deutliches Produktionsplus. Die Rohstahlproduktion in der Bundesrepublik werde im laufenden Jahr um mindestens zehn Prozent steigen, sagte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff.

Die Prognose eines Zuwachses von 10 bis 15 Prozent aus dem Dezember sei nach dem bisherigen Jahresverlauf "nach unten gut abgesichert", betonte er. Für die Branche sei "das Schlimmste überwunden". Risiken drohten aber aus Preisanstiegen bei den Rohstoffen.

Nach einem jahrelangen Boom war die weltweit von ArcelorMittal angeführte Schwerindustrie von der Wirtschaftskrise hart getroffen worden. Die Flaute bei wichtigen Kunden wie Automobilindustrie und Maschinenbau hatte 2009 die Nachfrage einbrechen lassen.   

Quelle: n-tv.de

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